Jetzt mal ehrlich - Klaus Eder

Shownotes

Was haben Strompreise, Blackout-Szenarien, künstliche Intelligenz und die Zukunft unserer Region gemeinsam? Sie alle hängen von einer zuverlässigen Energieversorgung ab. In der neuen Folge von „Jetzt mal ehrlich“, dem Podcast der Innovationsregion Ulm und Radio7, sprechen wir mit Klaus Eder, Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm. Er gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen einer Branche, die meist erst dann Aufmerksamkeit bekommt, wenn etwas nicht funktioniert. Wie entstehen eigentlich Energiepreise? Wie realistisch ist ein Blackout? Wer wird im Krisenfall zuerst versorgt? Und welche Rolle spielen Speichertechnologien, KI und regionale Zusammenarbeit für die Energieversorgung von morgen? Außerdem verrät Klaus Eder, was die Innovationsregion Ulm beim Thema Energie besonders macht, und beantwortet die Frage, was für ihn schlimmer wäre: 24 Stunden Stromausfall oder 24 Stunden ohne Internet. Eine Folge über Zukunft, Versorgungssicherheit und die Frage, warum Energie weit mehr ist als Strom aus der Steckdose.

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00:00:07: Jetzt mal ehrlich, echte Geschichten.

00:00:08: Echte

00:00:09: Macher!

00:00:09: Die Innovationsregion Ulm im Gespräch.

00:00:13: Herzlich willkommen zum Podcast der Innovations-Region Ulм.

00:00:16: Heute sind wir schon bei Folge Nummer dreizehn und wie immer bin ich nicht alleine sondern mit meiner Kollegin?

00:00:25: Ja hallo Ich freue mich sehr dass heute auch die Simone wieder dabei ist.

00:00:28: letztes Jahr war ich ja leider

00:00:29: alleine Und

00:00:32: wie in gewohntem Manier darf ich euch jetzt halt unseren Gast vorstellen.

00:00:37: Er sorgt mit seinen Teams dafür, dass bei uns das Licht angeht, dass Handys geladen werden können, dass die Straßenbahn fährt und eine ganze Region zuverlässig versorgt wird.

00:00:46: Herzlich willkommen, Glaus Eder, Geschäftsführer der Stadtwerke Ulm Neu-Ulm!

00:00:50: Was schön, dass du da bist!

00:00:51: Herzlichen

00:00:51: Dank für Ihre Einladung!

00:00:52: Herzlich

00:00:53: Willkommen auch von mir!

00:00:54: Wir starten ja immer so zum hier ein bisschen in Fahrt kommen, immer mit den ganz basic Einführungsfragen.

00:01:01: Was ist dein Lieblingsessen?

00:01:03: Das kommt auf die Jahreszeit drauf an.

00:01:05: Im Winter tatsächlich so Kässpatzen, Zwiebeler spraten und im Sommer eher mal so ein leichten Salat.

00:01:12: Haxe auch?

00:01:13: Haxee aber gegrillt!

00:01:14: Ja, hört sich gut an.

00:01:15: also so Klassiker eigentlich.

00:01:17: Und

00:01:17: wie sieht bei dir einen typischen Montagmorgen denn so aus?

00:01:21: Montagmorgen ist der Kampf ums Bad dann geht es los mit Frühstück nach dem Frühstuckvereinsbüro.

00:01:28: ich habe in der Früh meistens nicht kurze Zeit, ein bisschen in die Mails reinzugucken.

00:01:33: Ein bisschen Post zu machen.

00:01:35: und tatsächlich treffen wir uns Montagmorgen immer mit allen Geschäftsführern der Stadtwerke-Gesellschaften.

00:01:41: Wir sind ja einen Konzern mit mehreren Einzelgesellschaften.

00:01:45: dann treffen sich alle Geschäftsführer zur morgendlichen Runde im Montags... Wie viele

00:01:49: sind es?

00:01:50: ...wir sind da zusippt!

00:01:52: In dieser Runde und dann sprengen wir die Themen durch, die wichtig sind für die nächsten Wochen, für den nächsten Tage.

00:01:58: Das geht meistens so bis Mittag und dann geht es nachmittags los in die einzelnen

00:02:02: Termine.

00:02:03: Zielevorsätze fürs Jahr für das Jahr im Jahr zum Jahr hier im Jahr, jetzt haben wir Juli.

00:02:08: wie läuft's?

00:02:09: Gut sehr gut!

00:02:11: Also ich habe ein Sportziel des Scheint momentan zu funktionieren und auch die anderen Ziele sind on track.

00:02:20: Was ist denn für einen

00:02:20: Sportziel?

00:02:21: Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen wieder jeden Monat hundert Kilometer zu laufen und hundertsechzig Sporteinheiten

00:02:30: zu machen.

00:02:31: Ach, das ist ja mal eine interessante Variante.

00:02:34: Hundertsechszig Spordeinheiten?

00:02:35: Okay, und es läuft

00:02:36: gut?

00:02:36: Das läuft gut, ja!

00:02:37: Und laufen Halbmarathon-Einsteinmarathon

00:02:40: im September?

00:02:41: Nein ich habe das zulässige Gesamtgewicht für HalbMarathon und Marathon überschritten.

00:02:45: deshalb ist Ende meiner Distanz meistens bei zehn bis zwölf Kilometer.

00:02:48: Ja bitte sehr

00:02:49: auch gut, sehr schön!

00:02:52: Wenn du jetzt dabei Musik hörst Oder auch, und das ist ja immer hier unsere liebste Frage über Radio Sieben im Studio.

00:02:58: Oder auch

00:02:58: eine Bühne

00:02:59: betrittst du?

00:02:59: Was ist dein Lieblingssong der dich richtig motiviert?

00:03:03: Auch da kommt es tatsächlich auf die Situation drauf an.

00:03:05: ich finde AC-DC zum Beispiel als Motivationsband relativ gut.

00:03:10: Queen hat gute Motivationslieder.

00:03:12: Don't stop

00:03:12: me now!

00:03:13: Ja, we are the champions wenn wir gemeinsam irgendwo was Gutes erreicht haben.

00:03:17: Ist ein tolles MotivATIONS Lied Wenn's mal nicht so gut läuft Highway to Hell.

00:03:21: aber es gibt schon Tolle Dinge und tolle Lieder, gerade AC-DC, können gut motivieren sein.

00:03:28: Und das ist eine Lieblingslied?

00:03:29: Was Radio Sieben uns dann einspielen

00:03:31: darf?

00:03:34: Thunderstruck von AC-DC.

00:04:05: Ja liebes Radio Siebenteam!

00:04:07: Vielen Dank für den einen Spieler.

00:04:10: Klaus jetzt wissen wir tatsächlich ja was du gerne isst und auch ein bisschen was über dein Lieblinsong.

00:04:16: Jetzt würden wir gerne noch ein bisschen mehr über deinen Arbeitsalltag erfahren, also unabhängig jetzt von dem Montagmorgen, wo du schon so ein bisschen angesprochen hast.

00:04:25: Wie können wir uns denn das vorstellen?

00:04:27: So an der Spitze jetzt in der Stadt Sorge Uhl Neu und du sagst es ja eben schon sieben Geschäftsführer.

00:04:32: was sind denn da die Detailaufgaben?

00:04:37: Wir richten uns beim Leitsatz aus den wir uns selber entwickelt haben und auch selber gegeben haben.

00:04:43: Da heißt wie versuchen Region für die Bürgerinnen und Bürger lebenswert zu halten.

00:04:49: Das bedeutet, dass wir eben auch dafür sorgen wollen, das eben in zehn, zwanzig, dreißig und auch vielleicht in hundert Jahren hier Menschen noch gut leben können, gut arbeiten können und sich wohlfühlen.

00:05:01: Und runtergebrochen aufs Tagesgeschäft bedeutet es, wir sichern die Trinkwasserversorgung – Wir gucken das!

00:05:06: Drogen zur Verfügung steht, wenn es geht mit einem immer höheren Anteil erneuerbarer Energien.

00:05:12: Wir versuchen die Gasnetze zu transformieren in Wärmenetze und dort auch eben einen hohen Anteil an neuerbare Energien bereitzustellen.

00:05:20: Und das ist jeden Tag eine Aufgabe weil es gibt ganz viele Projekte.

00:05:24: da darf man sich dann immer wieder mal treffen, sich drüber unterhalten.

00:05:27: Man erfährt wie der Fortgang der einzelnen Stritte ist.

00:05:31: Man hat manchmal auch Herausforderungen zu lösen und Mama gibt's auch Dinge, da freuen wir uns einfach und feiern sie!

00:05:36: Also ich finde das klingt nach sehr vielfältigen Aufgaben, vor allem ganz vielfaltige Themengebieten.

00:05:43: Mit Energie ist es ja generell so ein Thema.

00:05:46: also man beschäftigt sich damit wenn sie mal nicht da ist oder die Rechnung kommt und ganz viele Menschen fragen sich ja

00:05:56: warum

00:05:57: springen denn die Strompreise?

00:05:59: Was verändert sich denn da?

00:06:00: Kannst du uns vielleicht mal

00:06:02: Einfach

00:06:03: erklären, warum sich das Strompreis so oft ändert und vielleicht auch generell wie sie hier zusammensetzt.

00:06:09: Also wir haben für jede Viertelstunde in Deutschland einen Strompreiss der sich daran orientiert welche Stromerzeugungsanlagen welche Kraftwerke benötigt werden um diesen Strom zu erzeugen.

00:06:22: da sind die günstigsten sind immer die Erneuerbaren Energien mit der Wasserkraft photovoltaic Windkraft.

00:06:28: dann kommen die Kohlekraftwerke Braunkohle, Steinkohlekraftwerke und wenn das noch nicht reicht dann kommt ein Gaskraftwerk dazu oder mehrere Gaskraftwerke in Deutschland.

00:06:38: Das wird so für jede Viertelstunde prognostiziert.

00:06:40: und das teuerste Kraftwerk das bestimmt den Preis, den alle für ihren Strom, den sie erzeugen bekommen und damit bildet sich für jede viertel Stunde einen Strompreis.

00:06:51: Das sind die kurzfristigen Strompreise.

00:06:54: Und dann gibt es noch langfristige Strompreise.

00:06:56: Wir können also bis drei Jahre im Voraus den Strom kaufen, wir kaufen jetzt den Strom

00:07:01: für

00:07:01: siebenundzwanzig acht oder zwanzigneunerzwanziger bereits ein die sogenannte Grundlast und da gibt's dann fertige Preise.

00:07:08: und wir mischen dann diese Preise zusammen und rennen für jede viertelstunden Preis aus, dann für jeden

00:07:12: Tag

00:07:13: und dann für jede Woche und dann werden immer so Quartalsweise halbjahresweise jahresweisen.

00:07:19: sieht man dann, wie sich der Strompreis entwickelt.

00:07:21: Wie viele Kraftwerke sind im Einsatz?

00:07:23: Was ist dann der Durchschnittspreis?

00:07:25: und je nachdem wie sich das deutsche Strommarkt entwickelt fällt oder steigt der Preis.

00:07:30: Das ist der reine Strom.

00:07:31: und dann kommen Netzengeldi dazu, dann kommen Steuern und Umlagen.

00:07:34: Dazu ist es relativ komplex, sehr schwierig führt aber eben dazu dass dann der StromPreis sich immer wieder verändert und je Nach dem was der Privat Kunde für eine Preisgarantie hat manchmal zwölf Monate, manchmal vierundzwanzig Monate.

00:07:50: Bleibt er stabil und dann im Anschluss wird er angepasst.

00:07:52: Wir haben mittlerweile auch Preise zum Beispiel ein Produkt das heißt Sonnenscheinpreiseglein.

00:08:01: Wenn

00:08:01: die

00:08:02: Sonne scheint, gibt es einfach viel, viel erneuerbaren Strom, viel Photovoltaik.

00:08:07: Dann brauchen wir wenig Kraftwerke, Strompreise ist niedrig.

00:08:10: den geben wir weiter an die Stromkunden in diesem Tarif.

00:08:13: Die wissen aber Im Voraus noch nicht, was das Strom das ganze Jahr kostet.

00:08:18: Es ist eben eine Wette drauf, dass es viel Sonnenstunden gibt und bei Sonnenscheinpreisegleichen übers ganze Jahr viel Sonne scheint und dann der Strompreis sinkt.

00:08:27: Und momentan haben wir einen ganz wundervollen Sommer.

00:08:31: Alle die jetzt in diesem variablen Tarif sind können sich freuen über günstige Strompreise.

00:08:37: Wer ist brutal teuer wenn die Sonne nicht scheint?

00:08:40: Oder

00:08:40: gibt's da ein Deckel?

00:08:41: Es wird teuer, wenn die sonne nicht scheint also ... Wir haben Marktpreise bis zu fünfhundert Euro die Megawattstunde, das heißt fünfzig Cent.

00:08:51: Wenn keine Sonne scheint und wir

00:08:52: hohe

00:08:53: Regel- und Ausgleichsinnergie brauchen im Strombereich... Aber es ging teilweise auch der Fall!

00:08:58: Wir hatten über den ersten Mai an dem Wochenende den gleichen negativen Preis.

00:09:02: also wir hatten einen negatifen Preis von fünfzig cent pro Kilowattstund.

00:09:06: Also wer Sonnenschein preise klein hatte hat dann für den Verbrauch einer Kilowattsstunde Strom fünfzigcent von uns gut geschrieben

00:09:13: bekommen.

00:09:14: Ach, das ist ja cool.

00:09:15: Das wird gut geschrieben und verrechnet dann ... Das ist ja auch ein spannendes System.

00:09:19: Total!

00:09:20: Ich sag's noch mal, Sonnenschein preise klein.

00:09:23: Ja, das bleibt im Kopf wie mit Radio sieben oder Radio,

00:09:27: gell?

00:09:27: Das Ohr bleibt im Kopf.

00:09:28: Genau

00:09:28: so ist Sonnschein-Preise klein.

00:09:31: Wie verhält es sich denn mit

00:09:33: diesen

00:09:33: Negativpreisen?

00:09:34: beziehungsweise?

00:09:35: in der Vorbereitung haben wir vorhin auch ein bisschen diskutiert.

00:09:39: Man sagt ja immer, wir haben zu viel Strom und geben den ins Ausland.

00:09:42: Und müssen dafür dann auch noch zahlen, dass der abgenommen wird?

00:09:45: Ist das so richtig?

00:09:47: Ich verkönst Ja!

00:09:48: Also wir haben Phasen jetzt auch heutmittag beispielsweise wieder wo wir negative Strompreise haben.

00:09:54: Das heißt jeder der Strom abnimmt bekommt Geld dafür.

00:09:57: Wir sind in einer europäischen Stromzone,

00:10:00: d.h.,

00:10:00: wir können über die Grenzen hinweg Strom auch handeln.

00:10:05: Und unsere österreichischen Kollegen, wenn die sehen, dass der Strom in Deutschland günstiger ist als in Österreich beispielsweise, dann kaufen sie den günstigen Strom bei uns ein oder lassen denen sich sogar liefern und kriegen noch Geld dafür.

00:10:16: Spannend!

00:10:17: Ausbauchspeicherkapazitäten?

00:10:19: Wie läuft's da so?

00:10:20: Ja das ist genau das was die Österreicher machen.

00:10:22: Die nehmen dann den Strom und pumpen jetzt hier bei uns in der Gegend im Vorarlberg, im Wunderfond an Wasser in die Berge hoch der Strompreis sich wieder umdreht, dann lassen sie das Wasser wieder runter laufen über Turbinen und dann entsteht wieder Strom.

00:10:36: Und der ist dann wieder Geld wert, dass Sie verdienen zweimal einmal mit dem Hochpumpen und einmal mit einem Ablaufen lassen.

00:10:42: Wir hatten mal so ein Projekt geplant bei den Stadtwerken im Blautal.

00:10:47: Wir können aber mit diesen geringen Höhen und den hohen Investitionskosten kein wirtschaftliches Gegenangebot zu diesem besseren abgeschriebenen Anlagen in Österreich machen.

00:10:57: Die sind älter, die haben viel höhere Höhen, wo die Wasser hochheben.

00:11:03: Viel mehr Wasser, das sie auch hochtransportieren können.

00:11:05: Wir würden ja praktisch zwei Stunden lang die blaue Leer saugen um da den Strom dann hochzupumpen.

00:11:10: Das geht natürlich nicht!

00:11:11: Die Natur würde das nicht akzeptieren und deshalb passiert es in Österreich und der Schweiz.

00:11:16: Als hälst du unsere Gedanken

00:11:17: gelesen?

00:11:18: Ja tatsächlich weil ich war jetzt in Korsika im Urlaub und da sind wir auch an so einem Punktkraftwerk einfach vorbei und dann dachte ich mir naja also so hoch sind die Berge dort ja nicht Und haben uns halt, mein Mann und ich, auch über unterhalten.

00:11:31: Warum ist es in Deutschland einfach unheblich so?

00:11:33: Wir hatten eine Vorbereitung davon.

00:11:35: Aber das ist ja dann jetzt die Antwort quasi!

00:11:37: Es gibt

00:11:37: welche in Deutschland zum Beispiel des Weichenseekrafts Bayern, die Pumpenstrom hohen lassen und runterlaufen.

00:11:43: aber das Potenzial ist natürlich in den Alpen ... Österreich hat mehr Alpenfläche als Deutschland deutlich höher

00:11:51: bei uns.

00:11:52: Das heißt wir brauchen

00:11:53: eigentlich

00:11:54: Batteriespeicher?

00:11:55: Genau, wir brauchen Batteriespeichern und Wasserstoff.

00:11:57: Also Batterie-Speicher eher auch als kürzfristige Speicher wo wir mal über Mittag ein paar Stunden Strom auf weg speichern können um dann den abends oder nachts zur Verfügung zu stellen.

00:12:09: wenn wir aber längerfristig einspeichern wollen dann brauchen wir nach unserer Meinung Wasserstoffspeicher wo mit Elektrolyseuren und hohem Angebot erneuerbaren Strom dann Wasserstoff bereitstellen und den Wasserstoff wieder in der Brennstoffzelle umwandeln.

00:12:26: Wir haben im Jahr zwanzig, fünfundzwanzig in ganz Deutschland so viel erneuerbare Energien nicht genutzt, dass wir viermal den Energiebedarf von Ulm- und Neuem entdecken können.

00:12:37: So viele erneuere Energien wurden durch fehlende Speicher und durch fehlende Netze nicht nutzbar gemacht.

00:12:46: Aber politisch und jetzt gerade auch so in der Wahrnehmung, finde ich ist der Wasserstoff nachdem es ja jetzt sagen wir mal bis vor zwei Jahren wirklich ein ständiges Thema war oder bis vor einem Jahr noch.

00:12:56: Ist das ja jetzt finde ich so ein bisschen in den Hintergrund getreten weil es natürlich auch viele andere Herausforderungen gibt.

00:13:02: aber wird da trotzdem kontinuierlich dran weitergearbeitet?

00:13:05: Oder liegt es grade so ein bischen auf Eis?

00:13:09: Und wie ist da deine Meinung dazu?

00:13:12: Wir haben sehr hohe Hoffnungen beim Thema Wasserstoff, wir betreiben ja auch die Erdgasinfrastruktur.

00:13:18: Die Erdgassnetze eignen sich hervorragend um dort auch Wasserstoff zu transportieren und zur Verfügung zu stellen.

00:13:25: Besonders gut wird es dann wenn dieser Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt wird wie ich es gerade beschrieben habe.

00:13:30: mit dem Windkraftfoto Voltaik erzeugte Strom Elektrolyseermachter daraus Wasserstoff.

00:13:35: Da ist im Prinzip dann auch der Wirkungsgrad egal, das ist schon mal die erste Diskussion, die immer oft von den Gegnern der erneuerbaren Energien geführt wird.

00:13:42: Dass der Wirkungskrad lächtig!

00:13:44: Aber ich bleibe noch einmal bei dem Beispiel der Erneuerbahnenergien, die wir in Fünfundzwanzig abgeregelt haben.

00:13:48: Wenn wir viermal die Menge erneuherbare Energien nicht genutzt haben, hätten Wirkungskrat von Fünfundzwanziger Prozent gereicht um einmal Ulm und Neu-Ulm kostenlos mit kompletter Energie was Wärme und Strom betrifft zu versorgen.

00:14:01: Deshalb ist die Wirkingsgraddiskussion aus meiner Sicht Unerheblich, weil wir haben so viele erneuerbare Energien zur Verfügung.

00:14:08: Dass wir auch mit schlechten Wirkungsgraden kostenlos Wasserstoffe erzeugen können natürlich die Kapitalkosten aber die operativen Kosten sind relativ gering.

00:14:18: und dann eben das wieder umwandeln in Strom und vielleicht sogar einen Wein mit zur Verfügung stellen und da würden sich dann eben unsere Erdgasnetze anbieten um diesen Wasserstoff zu transportieren.

00:14:30: Dafür gibt es gute Signale.

00:14:31: Es wird dieses sogenannte Wasserstoffkörnnetz derzeit in Deutschland entwickelt und an manchen Stellen schon gebaut.

00:14:37: Wir sind mit den Stadtwerken beteiligt am Bayern-Netz, das ist eine bayerische Übertragungskasennetzgesellschaft, die eben auch in dieses Wasserstoffkrönnetz investiert.

00:14:47: Und wir wollen ab zweizig dreizig in der Lage sein über Altheim Wasserstoffen unsere Erdgasnetze einzuspeisen.

00:14:55: Die größere Frage, also die Infrastruktur wäre annähernd geklärt.

00:14:59: Die nächste Frage ist, wo kommt der Wasserstoff her?

00:15:02: Wenn man nicht selber erzeugt.

00:15:03: Das ist derzeit die große Herausforderung weil wir weder wissen wie die Mengen erzeugт werden sollen Weil die Kapazitäten in Deutschland nicht da sind.

00:15:12: Wir haben uns mal vorgenommen dass wir bis zu zwanzig dreißig zehn Gigawatt Elektrolyseure bauen.

00:15:18: Davon sind deutlich weniger als zweihundert Megawatt der Zeit gebaut.

00:15:22: Also das sind weit hinter der Zielvorstellung.

00:15:26: Deshalb wird die Erzeugung in Deutschland nicht so funktionieren, wie wir es vorgesehen haben bis zum Jahr zwanzig dreißig.

00:15:32: Gleichzeitig bräuchten wir Importe aus dem Ausland.

00:15:35: auch da sehen wir dass diese Lieferbeziehungen und dieser Aufbau dieser Beziehungen nicht so fursiert ist wie vielleicht vor zwei drei Jahren noch über den Wasserstoffbeirat und was wir auch bemerken das dann die Absatzseite.

00:15:51: also wenn wir den Wasserstoff jetzt hätten, haben wir derzeit kaum Wasserstofffahrzeuge beispielsweise und Wasserstoffheizungen, die in der Lage wären auch den Wasserstoff zu nutzen.

00:16:01: Also unser Eindruck ist dass die Automobilindustrie – auch die Lkw-Hersteller

00:16:06: sich

00:16:06: mehr auf die patrieelektrischen Fahrzeuge fokussieren als auf die Wasserstoffgetriebenen.

00:16:12: Wir haben uns auch entschieden für Patrieelektorische Busse im ÖPNV und man kann eben nur eine Technologie verfolgen in der Decarbonisierung weil beide Infrastrukturen gleichzeitig aufzubauen, ist viel zu teuer.

00:16:28: Wenn man das nun kritisch betrachtet, hängt es uns dann vielleicht in der Zukunft ab?

00:16:34: Wenn man vielleicht auch in andere Länder schaut wie die quasi diese Wasserstoffversorgung oder Nutzung ausbauen entwickeln?

00:16:42: Soweit würde ich noch nicht gehen!

00:16:43: Ich kann mir sehr gut vorstellen – auch als Fan der Wasserstofftechnologien -, dass wir da die Kurve noch kriegen und dass jetzt irgendwann Deutliche Erzeugungskapazitäten weltweit entstehen, die uns auch Wasserstoff günstig zur Verfügung stellen.

00:16:58: Ich denke da an Länder und Kontinente, die sehr viel Sonnenschein kriegen.

00:17:03: Eine Fläche in Equatorne von hundertmal hundert Kilometer hat den kompletten Energie, der komplette Jahresenergie der Welt.

00:17:12: Also der weltweite Jahresenergiverbrauch wird am Equator auf hundert mal hundertkilometer von der Sonne auf dem Boden geschickt.

00:17:19: hundertmal hundert Kilometer ist jetzt keine große Fläche, aber wenn sie da wieder einen Wirkungsgrad von zehn Prozent noch anlegen würden dann sind es tausend mal Tausend Kilometer.

00:17:27: Das ist auch noch nicht viel Fläche.

00:17:29: also man könnte das von der Energiebilanz her organisieren.

00:17:33: Es bräuchte jetzt Investitionsmittel die bereit sind eben solche Projekte vorantutreiben und es braucht eben auch politisch stabile Länder die in diese Investitionen einsteigen und die eben diese Energieart dann aus dem Weltmarkt zur Verfügung stellen.

00:17:50: Mobilität gehört ja auch zur SWU, also batteriebetriebene Busse.

00:17:57: Ist es aufwendig umzusetzen?

00:17:59: Wartung, Anschaffung,

00:18:01: Benutzung... Wir sind total begeistert von unseren batterieelektrischen Bussen und zwar nicht nur wir im Montagmorgen in der Geschäftshörrunde sondern tatsächlich auch die Fahrerinnen und Fahrern fahren am allerliebsten Straßenbahn

00:18:14: bei uns.

00:18:15: Und am zweitliebesten Elektrobusse und am unbeliebtesten sind beim Fahrpersonal mittlerweile die dieselgetriebenen Fahrzeuge, der Elektrobusschleise hat eine enorme Beschleunigung, da ruckelt nichts beim Schalten.

00:18:31: Es macht einfach Spaß mit so einem modernen innovativen Fahrzeug umzufahren Bei den Fahrgästen übrigens auch.

00:18:37: Man kann bei uns ja erkennen, ob ein Elektrobus kommt oder nicht über unsere Echtzeit-Auskunft echtzeit.svu.

00:18:45: Da sieht man genau wo welcher Bus bei uns im Stadtgebiet unterwegs ist und man kann am Kennzeichen dann erkennen ob das elektrobussisch oder ein Dieselbus.

00:18:54: Und ich habe von ganz vielen Fahrgäschen mittlerweile gehört dass sie im Fahrplan beziehungsweise eine Echtzeitauskünfte nachgucken Ob ein Elektrobus kommt um dann bevorzugt lieber mit dem Elektrobus zu fahren, was einfach angenehmer ist.

00:19:07: Das ist ja

00:19:07: spannend!

00:19:07: Ja

00:19:08: also

00:19:08: ich meine so... Ich habe genau das Gefühl in mir in so ein Dieselbus einzusteigen.

00:19:13: jetzt bei thirty-fünf Grad wieder da ruckelt und brummt und irgendwie alles wackelt Und die Elektrobuse sind schon halt auch einfach schön und

00:19:20: schick.

00:19:20: Dann haben wir bei den Elektrobussen paar mehr Vorteile.

00:19:23: Also wir haben beispielsweise kaum noch Verschleiß an den Bremsen Was eine kleine Auswirkung auf den Feinstaub hat.

00:19:31: Feinstab entsteht ja auch durch Bremsbeläge Aber wir müssen nach einer bestimmten Zeit die Bremsbeläge austauschen, weil sie aushärten und dann nicht mehr zulässig sind.

00:19:39: Und haben jetzt festgestellt, wenn man nach drei, vier Jahren die Brennsbelägen austauscht, dass die fast wie neu sind.

00:19:44: Weil kaum noch gepremst wird, weil durch das runternehmen des Fußes vom Gaspetal bremst der Motor an sich so stark, weil er ja die Batterie wieder auflädt, dass zusätzliches Bremsen kaum noch notwendig ist.

00:19:56: Jetzt kommen Sonnenscheinpreise klein im Großen.

00:19:59: Wir haben ja eigene PV-Anlagen und werden noch weitere PV Anlagen bauen.

00:20:04: Und wir versuchen die Busse immer dann zu laden, wenn eben PV Strom übrig ist.

00:20:08: und wenn viel PV Strom erzeugt wird am besten dann, wenn der Strom kostenlos ist oder negativ ist.

00:20:13: Das heißt das Tanken und das Laden der Busse ist deutlich günstiger als die mit Diesel zu fahren.

00:20:19: also wir sparen uns da mindestens ein Drittel der Treibstoffkosten mittlerweile elektrisch.

00:20:24: Das sind übrigens auch die Antwort auf die jetzige auf die jetztigen Treibstoffpreise.

00:20:29: alle, die elektrisch fahren und mit ihrer Photovoltaikanlage zu Hause Auto laden.

00:20:33: Den ist die Straße von Hummus relativ egal was damit den Spritpreisen passiert.

00:20:39: aber zurück zum ÖPNV.

00:20:40: also das Thema Elektromobilität für alle Nutzer Mitarbeiter ein tolles Erfolgsmodell und wir sind ganz glücklich dass man diesen Schritt gewagt

00:20:49: haben.

00:20:50: Wir sollten ja unabhängig werden, was die Energie angeht.

00:20:53: Ich glaube, das Ziel ist ja bis zu den Jahren von der Jahr- und Jahrzehnte.

00:20:55: Unabhängiger sein?

00:20:57: Sind wir da auf einem

00:20:58: guten Weg?

00:20:59: Also wir haben noch einen kleinen Konflikt in dieser Zielstellung.

00:21:03: Die EU hat gesagt, wir wollen im Jahr-und-Jährigen-Klimaneutra sein.

00:21:07: Deutschland hat gesagt im Jahrzehn-Jahr-Zwanzig-Fünfundvierzig, Baden-Württemberg-Zwarzig-Vierzig.

00:21:11: Und wir werden vermutlich das Ziel, dass wir nicht erreichen können.

00:21:16: Wenn wir mit den jetzigen vorhandenen Investitionsmitteln und auch Verfügbarkeit von Material und auch Menschen, die das umsetzen sollen – also es braucht ja immer dann noch jemanden, der die Anlagen baut -, werden wir wahrscheinlich dieses Zwanzigvierzig-Ziel nicht erreichen.

00:21:30: Das finde ich aber nicht so schlimm, weil selbst wenn wir's zwanzigfünfevzig erreichen ist es immer noch besser wie nochmal hundert Jahre mit den alten Technologien weiter zu machen!

00:21:39: Die Ideen haben das da aus meiner Sicht Ein bisschen cleverer gemacht.

00:21:42: Die Dänen haben sich gar kein Enddatum als Ziel vorgenommen, sondern die haben irgendwann mal vor ein paar Jahrzehnten gesagt – alles was wir zukünftig machen muss als Hauptbremisse haben dass das aus erneuerbaren Energien entsteht.

00:21:55: und immer wenn ein altes Kraftwerk oder eine alte Technologie am Lebensende war, haben sie eine neue gebaut und die waren dann klimaneutral CO²-neutral und somit haben es die Dänen in Kopenhagen jetzt beispielsweise geschafft innerhalb von fünf oder dreißig Jahre klimaneutral zu werden und auch Bürgerinnen-Bürger gut mitzunehmen, als die.

00:22:11: denen sind selber davon überzeugt was sie getan haben.

00:22:14: Und wir sollten versuchen auch in so eine Stimmung zu kommen vielleicht nicht mit einem konkreten Endatum sondern dass man es einfach vornimmt.

00:22:20: alles was wir jetzt tun hat denn die Idee klimaneutral und aus erneuerbaren Energien zu sein.

00:22:27: Gibt's ja jetzt so Projekte hier in der Region?

00:22:29: Die du so als Beispiel nennen kannst Sie vielleicht jetzt nicht so offensichtlich sind wenn.

00:22:33: ich finde oft kriegt man ja als Bürger gar nicht So richtig mit, was denn alles an allen Ecken und Enden eigentlich getan und versucht wird.

00:22:40: Gibt es so ein paar Lieblingsprojekte vielleicht neben den

00:22:43: Bussen?

00:22:43: Also wir haben jetzt letztes Jahr im Hauptstadt die PV-Anlage im Erlinger Talienbetrieb genommen.

00:22:48: Das ist eine Fünf-MW Photovoltaikanlage.

00:22:51: da haben auch Bürgerinnen und Bürger beteiligt innerhalb von sieben Tagen Ulmerinnen und Ulmer.

00:22:57: Und auch die neue Ulmerin und Neu-Ulmer.

00:22:59: Rund drei Millionen Euro bereitgestellt, um diese Pfarranlage zu bauen.

00:23:03: Wir haben sie dann gebaut in Betrieb genommen.

00:23:06: Das ist ein toller Beitrag mit bürgerlicher Beteiligung, um hier die erneuerbaren entstehen zu lassen.

00:23:12: Wir werden hoffentlich bald die Baugenehmigungen bekommen für drei Windräder in Jungingen oben.

00:23:18: Auch da haben wir ganz viel positives Feedback dazu bekommen an einstimmigen Beschluss im Ortschaftsrat.

00:23:25: Wüstchen und nirgends zur Windkraft.

00:23:27: Viele, viele interessierte Bürger.

00:23:29: positive Feedback also.

00:23:30: es wird auch Windkraft entstehen Und wir bauen im Donautal einen zwanzig Megawattstunden Batteriespeicher der gerade in China In blauen Containern auf die Schiffe verladen wird.

00:23:41: Also wer uns auf Facebook oder auf Instagram folgt Der kann die Bilder schon des neuen Batteriesspeichers sehen der im Donut Hall entstehen wird.

00:23:47: Und auch da wollen wir ein Überschuss erneuerbare Energien.

00:23:50: immer wieder einspeisen und zwischen speisen.

00:23:54: Wir haben nur Tali-Projekt, aber auch noch ein schönes Projekt ist die Flusswärme Nutzung in Neuolm.

00:24:00: Wir wollen zwei FlussWärme-Pumpen bauen und dort Gasblockheitskraftwerke ersetzen durch Fluss Wärmepumpen um auch da die Decarbonisierung der Wärmenetze voranzutreiben.

00:24:11: Fluss-Wärmepumpen sind dann wie Fernwärmen aus dem Fluss?

00:24:17: Fascht richtig.

00:24:18: Also das Walminetz ist das gleiche wie vorher und es ist eine Walmepumpe so, wie man's vielleicht im privaten auch hat.

00:24:24: Im Prinzip ist das Gleiche prinzipiell beim Kühlschrank nur umgekehrt.

00:24:28: Bei der Flusswalmepumpen ist die kalte Seite die Donau und die warme Seite ist das Walmennetz.

00:24:32: und dazwischen ist ein Kompressor den thermodynamischem Prozess ausnutzt, um eben aus der Donauer Walmi zu entziehen, um sie dann in einem Walminenz bereitzustellen.

00:24:43: Das Für sich dreizehnte Klasse kann man mal den ersten Hauptsatz der Thermodynamic nachrechnen.

00:24:50: Dann sieht man, wie die Flusswärmepumpe funktioniert.

00:24:54: Ich kann es auch noch einmal darum sagen – das ist ganz einfach!

00:24:55: Der ungedrehte Kühlschrank hängt in der Donau aber alles sehr umweltfreundlich und sehr nachhaltig.

00:25:00: Ja auf jeden Fall sehr viele Möglichkeiten, sehr viele Wege für die Energieversorgung in der Region, tolle Projekte.

00:25:07: Generell ist es ja so dass Energieversorgen sehr zentral ist für Ansiedlungen von Unternehmen.

00:25:14: Wie siehst du denn, welche Wichtigkeit für die wirtschaftliche Stärke von unserer Region?

00:25:20: Absolut.

00:25:21: Also wenn ich jetzt zurückkomme auf den Leitsatz, die Region lebenswert zu halten dann müssen wir auch dafür sorgen dass eben die Infrastruktur weiter in so funktioniert das diese Region hier weiterhin prosperieren kann.

00:25:35: da sehen mir jetzt gerade ganz aktuell, dass Firmen die hohen Energiebedarf haben insbesondere hohe Strombedarf sich hauptsächlich im Norden und Osten von Deutschland ansiedeln, weil dort das Angebot erneuerbarer Energien sehr hoch ist.

00:25:47: Wir haben das höchste Windkraftangebot eben im Nordosten von Deutschland, wir haben da viel Photovoltaik angeboten, das ist schon ein Grund warum föhmen Sie auch dort oben ansiedlen?

00:25:56: Einer der Gründe war, dass sich Tesla dort oben angesiedelt hat und jetzt auch eine neue Chipfabrik dort oben entstanden ist also mit Mikrochips!

00:26:03: Also keine Kartoffelchips sondern Microchips.

00:26:06: Ganz Wasser aus

00:26:07: Brandenburg absaugt.

00:26:08: Ja genau Wir sollten dringend dafür sorgen, dass jetzt eben auch weiterhin die Erneuerbaren im Süden von Deutschland entstehen.

00:26:16: Wir brauchen insbesondere Windkraft weil eben Windstrom dann auch nachts zur Verfügung steht und eben nicht nur mit dem Sonnenlauf sondern das der Wind uns eben auch hilft Sonnenarme stunden zu überbrücken Und wir werden es auch benötigen um den Wirtschaftsstandort Süddeutschland Baden-Württemberg abzusehen.

00:26:34: Ansonsten sehe ich da große Gefahr, dass das ein weiterer Impuls sein könnte für Firmen aus Baden-Württemberg und hier aus der Region abzuziehen.

00:26:44: Wie ist es denn, wenn man sich jetzt gerade beispielsweise das Donautal anguckt?

00:26:47: Da gibt's ja viele Dächer, wo man sicherlich PV Anlagen nutzen könnte, tut man's!

00:26:53: Es ist einfach ... Also ich stecke natürlich nicht so drin aber mich wird schon interessieren.

00:27:00: Gibt's die Möglichkeit zu sagen, man baut da viel PV und dann können Unternehmen beispielsweise ihre Lkws laden oder die Dienstfahrzeuge die Unternehmen können darin partizipieren

00:27:10: am Strom?

00:27:11: Wir sind da noch nicht sehr glücklich mit der Situation, zum Beispiel im Donautal aber auch oben in der Wissenschaft statt.

00:27:18: Wenn wir von oben auf die Flächen gucken dann sind auf den Dächern immer noch zu wenig Photovoltaikanlagen installiert.

00:27:26: Das liegt im Wesentlichen daran dass eben die Regel in zur Nutzung des PV-Stroms in Deutschland sehr komplex sind.

00:27:34: Ich mache es mal ganz einfach.

00:27:35: Der Eigentümer der PV-Anlage muss auch der Nutzer des Stroms sein, wenn jetzt ein Logistiker beispielsweise eine PV Anlage betreibt und er hat Dienstleister oder Fremdfirmen die mit Elektro-LKWs beliefern und er beginnt dann denen den Strom anzubieten Dann wird er einen Energieversorger wie in Stadtwerk und muss sich den gleichen Regeln unterwerfen – der Bilanzierung, der Rechnungsstellung, der Steuerlegung usw.

00:27:58: Und das ist natürlich sehr komplex.

00:28:01: diese kleine Idee PV-Strom naheliegend eben vor Ort zu verbrauchen.

00:28:07: Da hoffen wir darauf, dass das besser wird und dass man damit auch noch ein bisschen mehr Dichte an der neuerbaren Energien bekommen auf vorhandenen Dächern.

00:28:16: Da gibt es noch sehr großes Potenzial.

00:28:19: Ist es angedacht, dass es da richtige Anpassungen gibt oder wird darüber gesprochen auf politischer Seite?

00:28:26: Ja, das ist eine Forderung also nicht Deutliche Forderungen aller Interessensverbände, der Neuerbahn aber auch der Energieversorger.

00:28:33: Also da sind wir im Gleichklang und auch der Immobilienbesitzer.

00:28:37: Da gibt es jetzt ab erst Juli diesen Jahr das sogenannte Energy Sharing.

00:28:42: Das soll das etwas einfacher machen.

00:28:45: Die Logik an die Messgeräte oder an die Messeanforderung, an die Viertelstundenmessung und an die Bilanzierung ist nach wie vor Hoch, es gibt ein bisschen Erleichterung bei der Energiesteuer und bei den

00:28:56: Abgaben

00:28:57: aber an die Messungen und Abrechnungen.

00:28:59: An diese Komplexität ist die Vereinfachung leider noch nicht gelungen.

00:29:02: Das würde uns auch helfen.

00:29:04: also wir würden das sehr begrüßen wenn es einfacher werden würde.

00:29:08: Wenn wir zu einem zukünftigen Bedarfe denken, mir schwirrt immer das Wort Rechenzentren.

00:29:13: Die Bedarfen DKI und dass alles in Zukunft haben kann man dem überhaupt gerecht werden?

00:29:19: Also vielleicht ich habe mal irgendwo eine Zahl gehört aber die kriege leider nicht mehr zusammen wie da der Energiebedarf durch das einfach künftig stellen wird.

00:29:28: und es war so ganz schwindelig geworden wenn ich mich gefragt hab wieso mir das denn dann noch stemmen?

00:29:33: Vielleicht eine zahl dazu Es wurde jetzt wieder erhoben, für welche Dinge im Privathaushalt Strom genutzt wird.

00:29:44: Und man hat ja die letzten dreißig Jahre intensiv daran gearbeitet – im Privathaushalt aber auch in sonstigen Umgebungen bei Industriebetrieben und Gewerbabetrieben Energieeffizienz der Geräte zu erhöhen.

00:29:59: Also Kühlschränke verbrauen weniger Energie, Pfansegeräte verbrauchen weniger Energie.

00:30:04: Der Staubsauger ist Energieärmer und hat so es geschafft praktisch im Privathaushalt in den klassischen Nupsungen rund ein Drittel Stromverbräuche zu senken.

00:30:16: Das ist aber völlig kompensiert worden durch Kommunikations-Elektronik.

00:30:20: Also mittlerweile wird doch Computer, durch Fanse, durch Handys, durch solche Ladegeräte etwa ein Drittel des Stroms privat zu Hause verbraucht und das kann sich jeder selber vorstellen.

00:30:31: in den ... den Achtzigerjahren also um sechzehn Uhr der Fanse losging mit dem Ferienprogramm da wurde halt um sehzehn nur ein Fanse in einer Wohnung eingeschaltet.

00:30:42: heute steht in jedem Zimmer mittlerweile im Gerät drin.

00:30:45: Und wenn es effizient ist, aber mehr Geräte gibt dann einfach der Energieverbrauchergröße und wenn man das weiter denkt wird diese ganze Digitalisierung aber insbesondere auch die KI-Rechenzentren haben einen enormen Energiehunger und die werden auch dort entstehen wo erneuerbare Energien günstig und einfach zur Verfügung stehen.

00:31:03: also es gibt mittlerweile deutschlandweite Investoren.

00:31:07: zum Beispiel BlackRock ist einer der ja so ganz viel in Firmen investiert So ein Finanzinvestor, die sind derzeit auf der Suche nach den besten Standorten in Deutschland für Rechenzentrum und die sind dadurch gekennzeichnet durch stabile Stromnetz und hohe Verfügbarkeit erneuerbare Energien.

00:31:23: Und so einen Rechen-Zentrum kann eine Anschlussleistung haben von bis zu dreißig Megawatt elektrische Leistungen, das ist so viel Strom wie die Stadt Neuolm verbraucht also die Anschlüsseiten der Stadt Neueolm hat dann ungefähr ein

00:31:35: Rechen Zentrum.

00:31:36: Und wo sind da so prädestinierte Standorte dann auch wieder im Osten?

00:31:40: Ja, ich habe das dritte Kriterium unterschlagen.

00:31:44: Das dritte Criterium ist die Latenzzeit der Daten, die sie brauchen bis die im Frankfurter Internetknoten sind.

00:31:52: und dieser Abstand von Frankfurt zu dem Rechenzentrum, der ist eben durch diese Zeit des Datentransports begrenzt und deshalb sind die ersten Rennzentren in Frankfurt entstanden.

00:32:03: Dann ging es raus nach Offenbach Und in den Umkreis, dann kann man irgendwann Mannheim dazu und je besser die Geräte zur Datenübertragung werden, desto weiter können diese Rechenzentren entstehen.

00:32:13: Mittlerweile ist Olm, also seit langem war die Grenze Stuttgart, mittlerweile geht es bis Olm.

00:32:18: als Stadtwerke haben zwei Direktleitungen jetzt realisiert bis nach Frankfurt.

00:32:22: Das heißt das Rechen-Zentrum, dass wir als Staatwerke gebaut haben, eignet sich eben auch für KI weil's eben diese schnelle Verbindung an den Internetknoten nach Frankfurt hat.

00:32:31: Spannend

00:32:31: und ja sehr!

00:32:33: Wenn wir jetzt gerade so KI und Zukunft, wenn wir da drüber grad sprechen.

00:32:37: Was denkst du?

00:32:38: Was wird denn in zehn Jahren komplett normal für uns sein?

00:32:42: was wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, was für uns jetzt noch ein bisschen futuristisch klingt?

00:32:46: Dass PKWs ohne Fahrer durch die Gegend fahren also Uber ohne Fahrpersonal sieht man ja schon in Kalifornien mittlerweile das vielleicht.

00:32:55: Busse- und Straßenbahnen ohne Fahrpersonalfahren sieht man mittlerweile in Norwegen.

00:33:00: Starwanger hat jetzt erst die Projekte, wo größere Fahrzeuge auch im ganz normalen Verkehr teilnehmen.

00:33:07: Also das wird kommen, dass man sehr davon überzeugt auf.

00:33:11: die Frage ist, wann?

00:33:13: Das kann sich verändern!

00:33:14: Die ganze Thematik der Netzsteuerung – also wir werden Stromnetzige steuert, wir werden stromnetzig geplant und die gebaut.

00:33:22: Das wird sehr kailastig geworden in Zukunft.

00:33:25: Wir werden aber immer noch Leute brauchen, die am Schluss eine Steckdose an die Wand schrauben und praktisch Kabel verlegen.

00:33:31: Deshalb wird es in eines Erachtens nicht alles mit KI gehen.

00:33:34: Aber ganz viele Standard-Dinge werden zukünftig mit KI vermutlich funktionieren.

00:33:41: Und auch hoffentlich!

00:33:41: Weil wir brauchen die KAI für uns eine Chance hat dem demografischen Wandel entgegenzuwirken weil wir nicht mehr die Anzahl der Menschen haben werden, die die Arbeitsleistung erbringen werden, eine lebenswerte Region zu sein.

00:33:56: Ja, das ist jetzt auch ne gute Überleitung, lebenswertere Region!

00:34:00: Wir haben ja jetzt gerade eben über die vielen Chancen und Möglichkeiten der Energieversorgung in unserer Region gesprochen.

00:34:07: aber es gibt ja auch die andere Seite wenn mal was nicht funktioniert.

00:34:11: Es gab ja in letzter Zeit vereinzelnde Vorfälle beispielsweise der Stromausfall in Berlin im Januar oder kürzlich in Räutlingen dieser.

00:34:20: Was denkst du denn, wie realistisch ist denn ein Großflächer Blackout hier in Deutschland?

00:34:26: Das kann passieren.

00:34:28: Wir haben jetzt gerade gesehen was passiert wenn bei der deutschen Bahn das Funksystem ausfällt dann stehen in ganz Deutschland alle Züge.

00:34:35: es gibt technisch die Möglichkeit dass ein großer black out entsteht.

00:34:41: praktisch ist aber tatsächlich so.

00:34:43: wir haben ganz viele Stromnetzbetreiber ungefähr acht runter den deutschland die für sich genommen es schaffen, ihre Netze zu betreiben.

00:34:50: Das heißt wenn in einem Stromnetz ein Problem entsteht sowie zum Beispiel in Reutlingen oder auch im Berlin dann lässt sich dieses Stromnetz ziemlich schnell vom restlichen Stromnetzen Deutschland trennen und damit nicht die Auswirkungen auf das gesamte Stromnetzzringen.

00:35:08: Bislang ist das immer gut gegangen hat immer funktioniert.

00:35:10: wir haben aber auch gesehen vor zwei Jahren war's in Spanien mal als da ein großflächiger Blackout war weil dann eben so eine so eine Welle entstanden ist, wo die Schutzmechanismen eben nicht mehr funktioniert haben und dann sich die Netze abschalten ließen.

00:35:23: Und da hat man schon einen großflächigeren Blackout.

00:35:26: also es lässt sich nicht ausschließen aber ich bin ganz optimistisch dass das bei uns nur mit ganz vielen unglücklichen Umständen die zusammenkommen müssen passieren lässt.

00:35:40: Wenn jetzt so was eintreten sollte, was würde denn bei uns in der Region ULM Neu-ULM als Allererstes passieren?

00:35:48: Die Lichter würden ausgehen.

00:35:51: Und die ganzen Infrastrukturgeschichten, was müsste dann in den ersten Minuten auf jeden Fall am Leben gehalten werden?

00:35:59: Gibt es eine Kaskade oder eine Kette, die abläuft?

00:36:02: Also die Infrastrukturen, die auf eine unterbringungsfreie Stromversorgung angewiesen sind wie zum Beispiel Krankenhäuser Altenheime Rechenzentrum, Banken.

00:36:12: Die sind abgesichert und zwar meistens durch eine eigene Lösung.

00:36:15: also Krankenhäuser haben in der Regel Notstromaggregate oder auch Rechen- zentrum haben Batterien oder auch beides.

00:36:21: Meistens geht dann erst die Batterie rein und dann springt irgendwann ein Motor an Und den Motor versorgt dann diese kritische Infrastruktur mit Strom.

00:36:29: wir uns dann selber auch Also auch Stadtwerke haben Motoren in den Gebäuden stehen die dann eigenen Strom erzeugen wenn vom Netz nichts mehr angeboten wird.

00:36:37: Das heißt, da gibt es eine unterbräuchungsfreie Stromversorgung die theoretisch auch funktioniert.

00:36:42: Wir üben das immer wieder bei uns und dann haben wir erst mal Strom an den Stellen wo es wirklich kritisch wäre wenn's keinen

00:36:49: Strom gibt.

00:36:49: Und dann muss man gucken

00:36:50: was muss jetzt getan werden um das Stromnetz wieder aufzubauen.

00:36:54: welche Stellen müssen getrennt werden von anderen Netzen Um eben den Schaden sich nicht fortpflanzen zu lassen?

00:37:00: und dann würden wir beginnen zu versuchen die Stromnetze Wieder aufzubauern und ans Netz zu nehmen.

00:37:07: Diese ganzen Proben, weil du ja auch sagtest es gibt da Pläne und das wird geübt.

00:37:13: Wird mit mehreren Gewerken geübte also quasi die Kommunen, die Rettungskräfte?

00:37:18: Gibt's der spezielle Notfallpläne?

00:37:21: Also wir haben für verschiedene Dinge Übungsszenarien.

00:37:25: Wir haben jetzt gerade vor vierzehn Tagen wieder eine Übung gemacht bei den Startleuten zu einem Szenario.

00:37:29: Das waren nur Stadtwerke intern, wir werden aber auch Übungs-Szenarien machen mit den Städten gemeinsam.

00:37:35: Auch mit dem Landkreis gibt es mittlerweile Austauschformate also Landkreise Alp Donau und hat dann einen Austauschwarmat gefunden wo man eben diese kritischen Infrastruktur miteinander austauscht.

00:37:46: Wichtig ist dass im Vorfeld die Kommunikationswege weiß damit man im Notfall auch weiß wie man spricht und was man sprechen kann.

00:37:56: wer sind die Ansprechpartner?

00:37:57: Wie sind die Strukturen?

00:37:59: Und wie werden dann Krisenstäbe eingerichtet?

00:38:02: Das Werkzeug von einer Katastrophe wären Krisenstäbe und die sind einzurichten, die machen

00:38:07: ihre Arbeit.

00:38:08: Nina hat ein Radio zum Auftreten!

00:38:10: Ich möchte das mal kurz erwähnen.

00:38:13: Uns wurde gesagt es ist besonders wichtig dass man das hat.

00:38:15: Das ist

00:38:16: gut weil wer zu Hause keinen Strom angegart hat also wer nicht zu Hause in Krankenhaus betreibt oder irgendwie so eine unterbrechungsfreie Stromversorgung der braucht natürlich ne Antwort auf den Stromausfall.

00:38:28: Also was immer gut ist, wenn man ein paar Katzen zu Hause hat.

00:38:31: Wenn man eine Taschenlampe zuhause hat und es dann abends dunkel ist und man will noch irgendwas finden vielleicht auch so einen Radio das Batterie betrieben ist oder irgendetwas zum Aufkörbeln weil wenn der Stromausfall länger ist das haben wir in Berlin gesehen irgendwann sind die Akkus leer von den Handys und auch von den Laptops.

00:38:47: das heißt die privaten Leute können dann irgendwann auch nochmal kommunizieren.

00:38:50: weil würde ich dann versuchen zentrale Ladepunkte bereitzustellen.

00:38:54: Kommt unsere Elektrobusse wieder ins Spiel, die haben USB-Schnittstellen.

00:38:58: Die können im Katastrophenfall als mobile Ladestation durch die Gegend fahren und können dann praktisch den Leuten die Handys und die Laptops laden lassen.

00:39:07: Dass man wieder auf Social Media gucken

00:39:08: kann was so läuft?

00:39:09: Genau dass man sich dann wieder informieren kann Also über bestimmte Aktionen und Dinge im Netz.

00:39:15: Beispielsweise der Stromausfall in Reutlingen, da war die Kommunikation über die soziale Netzwerke extrem wichtig um den Leuten draußen mitzuteilen wie gerade eine aktuelle Stand ist des

00:39:25: Stromausfalls.

00:39:25: Ich finde das ja fast unvorstellbar, gell?

00:39:28: In der heutigen Zeit wenn man gar keine Infos mehr

00:39:29: kriegt.

00:39:31: Was denkst du denn?

00:39:31: Wie lange würde so ne Gesellschaft funktionieren?

00:39:34: Wirklich überhaupt gar nichts mit keinem Tankstellen, kein Netz, gar nix

00:39:38: mehr!

00:39:39: Da gibt es unterschiedliche Analysen.

00:39:41: Da gibt's ja von Marc Eisberg dieses ganz berühmte Buch, wo praktisch beschrieben wird Stundenschaf was so in einem kompletten Stromausfall passiert.

00:39:50: Das könnte schon ein Szenario sein das da passiert.

00:39:55: viele Wissenschaftler gehen so davon aus dass nach drei vier Tagen so anarchistische Strukturen in Deutschland entstehen.

00:40:01: Leute dann beginnen Supermärkte zu überfallen und versuchen eben an Dinge heranzukommen die eben wirklich sind.

00:40:07: also ein flächendeckender Stromausfall, der länger als zwei Tage ist.

00:40:12: Der wäre für uns schon eine große Herausforderung.

00:40:15: Das war für Berlin auch so oder?

00:40:16: Dass sie sich nicht mehr getroht haben ihre Wohnung zu verlassen.

00:40:21: Aber sonst dass jemand einsteigt.

00:40:22: Berlin war aber sagen wir die betroffenen Leute natürlich der Supergau.

00:40:29: Aber auf das Stromnetz in Deutschland bezogen im Stromausfall, wie jeder andere auch.

00:40:36: Die die betroffen sind für die war das natürlich besonders schlimm.

00:40:39: was aber in Berlin und all den Räutlingen eben der Vorteil war es waren sehr ein Punkt aller Stromausfälle mit vielen Betroffenen aber es waren eben andere Stadtwerke in der Lage denen zu helfen weil sie eben Kapazitäten und Ressourcen freiermaßen.

00:40:51: in Berlin haben.

00:40:52: ganz viele geholfen.

00:40:53: in Räudlingen haben ganz viel geholften um denen auch wieder es so ermöglichen die Stromnetze aufzubauen und wieder in Betrieb zu nehmen.

00:41:01: Ich denke mir ganz oft, wir sind ja schon in Panik.

00:41:04: Wenn mal für zehn, zwanzig Minuten das W-Land weg ist... Von daher frage ich mich auch immer ob wer als Gesellschaft uns zu sehr darauf verlassen, dass alles funktioniert?

00:41:17: Weil es bis dato meistens immer da war!

00:41:20: Also ich kann mich nicht erinnern, dass es mal größere Lücken oder Ausfälle gibt und man sich Gedanken gemacht hat wie eben jetzt gerade, dass man sich ein Kurbelradio zulegt.

00:41:33: Also da ändern sich die Zeiten schon deutlich momentan?

00:41:37: Ja, da dürfen wir aber auch ein bisschen Nerven bewahren und Ruhe bewahren.

00:41:41: also man kann sich gut vorbereiten, man kann einmal drüber nachdenken was passiert.

00:41:44: ich glaube was wir wieder lernen sollten ist für jeder für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

00:41:49: Wir können nicht darauf setzen, dass jemand außen rum unsere Probleme immer in den Summe löst sondern Wenn Katastrophen und Sondersituationen entstehen, dann müssen auch die Menschen draußen beginnen für sich selber zu sorgen.

00:42:03: Also man kann da nicht mit verschränkten Armen da sitzen und sagen so jetzt warten wir mal bis der Strom wieder kommt sondern es ist schon auch die Aufgabe eines jeden einzelnen darüber nachzudenken.

00:42:12: was wäre denn wenn ich jetzt mal zwei Tage keinen Strom hätte?

00:42:14: Was würde ich denn tun?

00:42:16: Gibt's Angehörige die nach denen ich mich vielleicht um die ich mich kümmern muss nach denen Gibt es Leute, denen muss man vielleicht etwas zu essen bringen, die sich selber nur versorgen können?

00:42:25: Das können nicht alles die staatlichen Organisationen übernehmen.

00:42:28: Die sind beschäftigt genug mit den wichtigsten Dingen, die zu tun

00:42:32: sind.".

00:42:33: Ja da werden dann natürlich auch wieder die Offline-Kontakte und Offlinebeziehungen sehr wichtig.

00:42:39: also was wir ja heutzutage auch gar nicht mehr so in dem Umfang haben, dass man sagt okay das hat vielleicht auch der Nachbar, was ich nicht habe.

00:42:49: Also was unter den traurigen Beispielen, aber ein sehr positives Beispiel für mich ist die Flutkatastrophe im Ahrtag.

00:42:57: Wenn man da sieht wie sofort eine Hilfsbereitschaft in Deutschland angelaufen ist von ganz Deutschland Leute mit Werkzeugen und Fahrzeugen mit Unterstützungsleistung dahin gefahren sind so viele das es am Anfang gar nicht zu koordinieren war sieht man schon dass in der Krise auch die Menschen glücklicherweise auch zusammenhalten.

00:43:17: Und dass das schon einen Funken hoffen und geben kann, falls mal eine Krise entsteht, dass dann der menschliche Zusammenhalt und die Zusammenarbeit funktioniert und entsteht?

00:43:27: Ja, das finde ich auch ein sehr schönes Zeichen!

00:43:31: Ja jetzt

00:43:32: wird es

00:43:33: persönlich.

00:43:37: Für

00:43:37: dich persönlich was wäre für dich denn schlimmer wenn du jetzt vierundzwanzig Stunden keinen Strom hättest Oder vierundzwanzig Stunden kein Internet als Privatperson?

00:43:46: Beides wäre nicht schlimm für mich.

00:43:49: Also ich käme mit vierund zwanzig stunden ohne Strom

00:43:51: klar, wenn ... Weil gut vorbereitet!

00:43:55: Weil Kurbelradio oder weil.

00:43:57: also ich habe noch ein Fahrrad das ohne Strom funktioniert und sie können auf Fahrrad fahren gehen.

00:44:01: Also vierundzwanzig Std.

00:44:02: ohne Strom würde ich aushalten.

00:44:04: Ich würde auch zwei Wochen ohne Internet aushalten.

00:44:08: Das ist ja eine schöne Aussage Die Information, die man ja schon täglich irgendwie sucht oder irgendwie dann auch irgendwas googelt.

00:44:20: Das ist jetzt natürlich mein Thema schon allein wenn ich irgendwo hinfahren will.

00:44:24: Wenn mich nicht auskennen.

00:44:26: Klar früher gab es diese Landkarten, diese berühmten aber wenn Google Maps nicht funktioniert.

00:44:31: Also so einfache Dinge, die eigentlich in unserem Alltag so verankert sind.

00:44:36: Euch

00:44:37: gab's schon dass sich da an der einen oder anderen Stelle schon ein bisschen struggling würde?

00:44:41: Aber kannst du hier an den Bushalte stellen, auf die Karte gucken und dann ... Und gucken?

00:44:45: Echtzeit.

00:44:46: Ach so

00:44:46: nee das geht ja nicht!

00:44:48: Das kann ich dann eben nicht, genau.

00:44:51: Ich glaube schon dass es da ganz viele Dinge gibt wo wir dann denken

00:44:54: ahja

00:44:55: geht nicht.

00:44:56: Ja aber klar Fahrrad fahren uns sich einfach in der Natur aufhalten und sich vielleicht auch mal ...lösen von digitalen Systemen.

00:45:05: Das wär ja total entschleunigend, wenn wir bei Vierzehn

00:45:07: haben können.

00:45:08: Ich find das schon schön.

00:45:09: Einfach meine Ruhe haben und halt auf andere Dinge konzentrieren.

00:45:14: Du bist ja wahnsinnig engagiert!

00:45:16: Jetzt muss ich jetzt ja mal so völlig positiv erwähnen, weil ich dich ehrlicherweise immer irgendwo schuften sehe.

00:45:22: Also sei es beim Fischerplatz elf bis elf fest.

00:45:28: also da wohne ich um die Ecke.

00:45:30: Wer steht da morgens um sechs Uhr, dreißig?

00:45:33: Klaus Eder.

00:45:34: Und fängt an aufzubauen.

00:45:36: Dann neulich Spargel fest!

00:45:38: Wer schleppt Bierkrüge durch die Gegend ... Klaus Eder.

00:45:42: Sonst noch was?

00:45:44: Reicht eigentlich auch,

00:45:44: gell?!

00:45:45: Bist du sehr ehrenamtlich

00:45:47: engagiert?

00:45:48: Naja ich bin ja in einer ländlichen Region aufgewachsen im Oberallgäu und wenn man dort in einem Dorf überleben möchte Dann bleibt nur die Integration in der Dorfgemeinschaft.

00:46:03: Aber man macht das ja gar nicht aktiv, sondern man wird da reingeboren und dann hilft man einfach mit.

00:46:09: Und was man daraus lernt ist, dass wenn man den Lebensort verändert ... Dass man am schnellsten und am besten den Anschluss wiederfindet zu den Leuten fort, weil man eben in der Darfgemein- schaft mithilft.

00:46:20: Das ist für mich einfach der Schlüssel, so den Leuten vor Ort mithelfen zu können.

00:46:25: Einfach mal Tag beim Spargelfest oder zwei Mitzeichen.

00:46:28: Macht ja auch Spaß, trifft mir nette Leute!

00:46:30: Es hat ein bisschen Spaß, kann mal über andere Dinge reden wie über Stromspeicher.

00:46:34: Entschuldigung!

00:46:37: Ja alles gut.

00:46:37: Tut es leid jetzt.

00:46:39: Alles gut.

00:46:40: Das finde ich hier in der Region.

00:46:42: Ich meine das wahrscheinlich deutschlandweit so aber ich sehe das immer sehr positiv wie hier in den gemeinten Kommunen überall dieses Zusammenleben, dieses dörfliche oder auch in der Stadt, wie es viele Vereine gibt und so.

00:46:58: Und hier alles miteinander gemeinsam was erschaffen, wo wir ja wieder beim Thema vorher werden, dass die Hilfsbereitschaft dann doch ... und der Zusammenhalt dann doch immer wenn's

00:47:12: drauf ankommt schon vorhanden ist?

00:47:13: Und für das Elfen muss man vielleicht, oder kann man auch erwähnen.

00:47:15: Das ist ja eine Veranstaltung des Lions-Clubs Olm für einen guten Zweck.

00:47:21: Da wird gegessen und getrunken als jeder, der da hinkommt und das Geld bei den Lions lässt.

00:47:26: Das kann man sehr empfehlen.

00:47:27: Der tut es für einen guten Zweck!

00:47:29: Wir spenden die Einnahmen komplett wieder für soziale Zwecke, haben da mal ganz tolle Dinge für die Gesellschaft etwas einzusetzen.

00:47:40: Und jetzt den Werbeblok kann ich direkt weiter... Also es ist wirklich wunderschön, finde ich!

00:47:44: Das begeistert mich echt immer, dass das so liebevoll alles hergerichtet und schön ist.

00:47:51: Dann gibt's da die beste Tombola mit den wirklich besten Preisen.

00:47:57: Was wird er in meinem Geld hintragen?

00:47:59: Man gewinnt wirklich immer was Gutes.

00:48:02: Ja

00:48:02: auch

00:48:03: mal eine Straßenbahnfahrt mit der historischen Straßenbahn der SU Gibt's da auch zu gewinnen und iPads?

00:48:08: Kannst du empfehlen, wer nächstes Jahr noch nicht weiß was er machen soll.

00:48:13: Elf bis elf, zwanzig, sieben oder zwanzige ist sehr zu empfehlend.

00:48:16: Immer im Juni, gell?

00:48:18: Drittes Wochenende oder so?

00:48:19: Beides drittes, zweites Wochenendes weiter.

00:48:21: Im Juni wird noch

00:48:22: ... gleich

00:48:23: mal an marken!

00:48:24: Wird noch festgelegt.

00:48:25: Kommen wir zur Abschlussfrage, unsere Lieblingsfrage die so komplex ist dass ich es mir immer ablesen muss.

00:48:31: Nein natürlich mittlerweile kann ich das schon.

00:48:33: Welche Frage wurde dir bisher noch nie gestellt, die du aber total gerne mal beantworten würdest?

00:48:40: Und was wäre dann deine

00:48:41: andere Wort auf?

00:48:43: An?

00:48:44: können wir Ulmer Münster endlich eine Photovoltaikanlage bauen.

00:48:49: Und?

00:48:50: Ich hoffe, ich sage immer so... Haben noch niemand

00:48:53: gefragt?!

00:48:54: Nee leider nicht!

00:48:55: Das kann sich glaube ich niemand vorstellen außer mir.

00:48:58: und die sagen wir müssen dann mit dem Ausbau der erneuerbaren Energienfertigen holen.

00:49:02: Wenn auch auf dem Südach das Ulmer Münster eine Photovoltaikanlage liegt, dann sind die Erneuerbaren wirklich in der Mitte der Gesellschaft akzeptiert und angekommen.

00:49:11: Und es wird mir total freuen, weil das Ulmar Münster war damals das visionärste und innovativste Bauwerk, das damals entstanden ist.

00:49:19: Warum sollte es nicht mit einer PV-Anlage wieder für Innovationen in der heutigen Zeit

00:49:24: stehen?

00:49:24: Das wäre was für unser Regionalmarketing!

00:49:27: Genau.

00:49:28: Damit könnte man glänzen.

00:49:29: Wir träumen das voran.

00:49:31: Das war jetzt ein sehr schöner Abschluss,

00:49:33: finde ich.

00:49:36: Vielen Dank!

00:49:37: Glaubst du, dass Du heute unser Gast warst und Euch vielen Dank fürs Zuhören?

00:49:40: Und bis zur nächsten Folge, wenn es wieder heisst – jetzt mal ehrlich!

00:49:43: Danke schön!

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