Jetzt mal ehrlich - Andreas Simmet

Shownotes

In der neuen Folge von „Jetzt mal ehrlich“ ist Andreas Simmet, Vorsitzender der Geschäftsführung der Neue Pressegesellschaft Ulm zu Gast.

Im Gespräch geht es um Verantwortung, Führung und die Zukunft des Qualitätsjournalismus. Wie trifft man Entscheidungen, die Tausende Mitarbeitende betreffen? Welche Haltung braucht es, um ein Medienhaus durch Zeiten des Wandels zu führen? Und welche Rolle spielt Journalismus heute noch für eine ganze Region?

Auch die Herausforderungen einer Branche im Umbruch kommen zur Sprache: sinkende Auflagen, wachsender Wettbewerb durch digitale Plattformen und die zentrale Frage, warum Menschen heute überhaupt noch für regionalen Journalismus bezahlen sollten.

Doch „jetzt mal ehrlich“ wäre nicht dieser Podcast, wenn es nur um Zahlen und Strategien ginge. Es geht auch um den Menschen hinter dem Titel: Was treibt Andreas Simmet an? Und wer ist er, wenn er nicht entscheidet, sondern einfach nur Privatperson ist?

Transkript anzeigen

00:00:07: Jetzt mal ehrlich, echte Geschichten.

00:00:08: Echte

00:00:09: Macher!

00:00:09: Die Innovationsregion Ulm im Gespräch.

00:00:13: Herzlich willkommen zur elften Folge des Podcasts der InnovationsRegion Ulmen.

00:00:18: jetzt mal ehrlich.

00:00:20: Wir sind heute aufgeregt.

00:00:21: wir sind ja immer aufgereght Heute vielleicht noch ein bisschen mehr weil wir sind heute in diesem wunderschönen neuen Gebäude Pressegesellschaft.

00:00:29: Wir haben gerade schon eine Führung bekommen von Uschi, von den Drachenkindern hier von Radio Sieben.

00:00:33: vielen Dank an dieser Stelle.

00:00:35: es war sehr interessant hier diese Etage kennenzulernen.

00:00:38: aber genug der Vorrede.

00:00:40: wie immer bin ich nicht alleine hier sondern

00:00:42: mit Nina Ja und ich darf euch auch heute unseren Gast vorstellen.

00:00:48: Die Folge ist wirklich besonders.

00:00:49: Wie gesagt, wir sind zum ersten Mal in diesem hochmatern neuen Radio-Siebenzente-Studio was sich im Medienhaus der neue Pressegesellschaft befindet und passenderweise sprechen wir heute wenn man so will mit dem Haus hört das Ganze.

00:01:04: Er sorgt mit seinen Teams dafür dass wir am Morgen schon wissen was in der Welt passiert.

00:01:11: Er leitet eines der größten regionalen Medienhäuser Deutschlands, ist verantwortlich für Tausende Mitarbeitende und ein Stück weit auch dafür dass wir morgens nicht ganz dumm dastehen wenn es ums Weltgeschehen geht.

00:01:22: Herzlich Willkommen!

00:01:23: Andrea Simmet, fordenseitige Geschäftsführung der Neue Pressegesellschaft.

00:01:28: Ja herzlich willkommen.

00:01:29: Danke für die Begrüßung.

00:01:30: ich freue mich auch da sich mit Ihnen jetzt mal so einen Podcast aufnehmen darf.

00:01:34: das mein erster Podcast den ich da so aufnehme.

00:01:37: Ich bin auch ein bisschen nervös Aber miteinander kriegen wir das glaube ich ganz gut gebocken.

00:01:42: Ich freue mich, dass man das auch in den neuen Studios von Radio Sieben machen dürfen.

00:01:45: Wir haben ja jetzt in den letzten Wochen unseren Neubau hier an der Eulerstraße gezogen über den wir Jahrzehnte eigentlich nur gesprochen haben und ihn in den Letzten vier, fünf Jahren dann einfach realisiert haben.

00:02:00: Und ich kann es selber noch gar nicht so glauben!

00:02:02: Jetzt sitzen wir hier in neuen Räumlichkeiten, gut klimatisiert wirklich auch sehenswert.

00:02:09: Das Gebäude ist von außen schön, aber von innen eine Wucht.

00:02:13: Ich will den Mund ja nicht zufolgen, aber ich würde es mal so als schönstes Verlauchshaus im ganzen Deutschland bezeichnen.

00:02:21: Ist auch jetzt das aktuellste!

00:02:24: Ich freue mich wirklich, dass wir jetzt in den neuen Studios, die auch toll geworden sind ... In den neun Räumen von Radiosieben, uns ein bisschen unterhalten können.

00:02:32: Ja, das Gebäud ist wirklich eine Wicht von inne.

00:02:37: War's so?

00:02:37: Also wir haben jetzt... Du hast uns jetzt schon was vorhin weggenommen, ein bisschen.

00:02:42: Was nachher noch kommt?

00:02:42: Aber das macht ja nichts!

00:02:44: Jetzt war es so ein bisschen gedacht, dass das Außen so an der Statement ist ein bisschen das Gebäude und innen dann mit dieser Wucht diese Schönheit quasi einen völlig umhaut?

00:02:57: Eigentlich hat sich das übergeben.

00:02:58: also wir hatten hier ja in direkter Nachbarschaft zu unseren angestammten Räumlichkeiten einen Schotterparkplatz Ein altes Gebäude, das unbewohnt war.

00:03:12: Und haben dann darauf eben ein neues Gebäudeprojektiert.

00:03:19: Es gab da einen Architektenwettbewerb.

00:03:20: Das war auch so Wunsch der Stadt und den haben wir dann gemacht.

00:03:26: Und es gab da drei Teilnehmende.

00:03:29: die drei Entwürfe waren alle drei gut um ehrlich zu sein Ideen hier in denen nur habe ich mich aber von ersten Augenblick so ein bisschen verliebt, wobei ich nicht die Entscheidungen da getroffen habe.

00:03:44: Sondern das hat eine Gremium, die sich aus Vertretern der Stadt und Architektur und auch Bauherren zusammengesetzt hat.

00:03:51: Und wir waren dort relativ einer Meinung und haben uns dann für den Entwurf entschieden, der Außen in der Tat so ein büßchen an das Statement betreibt aber passt auch.

00:04:02: Wir sind nicht die Verlagsgruppe, die so groß die Buchstrommeln rührt sondern Wir lieben tatsächlich so gerne eher im Understatement mehr sein als Scheine.

00:04:14: Wenn man dann ins Gebäude geht, ist das wirklich überwältigend weil es einfach von der Architektur richtig schön und geglückt ist.

00:04:29: Das hat sich aber in den Laufe der Zeit gegeben.

00:04:30: Der Grundentwurfstand, die Materialien haben wir zusammen mit den Architekten und den Baubeteiligten ausgewählt Zu jeder Teppichbodenfarbe und zu den Holzverteffelungen an der Wand.

00:04:43: Und zu den Fenstern, auch zur Klimaanlage.

00:04:47: Das eine oder andere erzählen auch zum Morgenjahr.

00:04:50: Also das ist dann einfach so sukzessive entstanden.

00:04:54: Für meine Geschmack gutlich war ich ja auch beteiligt.

00:04:57: Das war echt

00:04:58: schön geworden!

00:04:59: Ja, das ist es wirklich.

00:05:01: Wir fühlen uns ja auch wohl schön auf das Radiosiebenstudio.

00:05:04: Ich glaube, Radio Sieben hier könnt ihr ganz ... Wo seien hier sich diesen schönen neuen Räumlichkeiten, wenn dann am Ende alles sitzt?

00:05:11: Nach so einem Umzug ist ja immer erst mal ein bisschen viel noch was man da machen muss und regeln.

00:05:16: Genau Andreas

00:05:17: wir haben ja immer diese Wormabfragen.

00:05:19: jetzt sind wir eigentlich schon mit drin aber trotzdem mögen wir die sehr gerne und die machen es immer doch nochmal ein bisschen einfacher.

00:05:25: den Einstieg ganz einfach!

00:05:27: Was ist dein Lieblingsessen?

00:05:31: Also

00:05:32: mein Lieblungsessen.

00:05:34: ich glaube am

00:05:35: liebsten esse ich Rinderfilier mit Spargel Schöne frische, junge Kartoffeln und so Solonäs.

00:05:41: Hört sich

00:05:43: gut an!

00:05:43: Ich mag aber auch Lausanne.

00:05:46: Gibt es das hier in der Kantine dann auch?

00:05:48: Also die Kantine macht ja jetzt gerade mal einen Einlauf von Probibitum hier.

00:05:54: Hier gibt's alles Mögliche.

00:05:55: Gestern gab's ganz klassisch Linsenspezle und Säderwürst.

00:06:00: Und die waren zum Beispiel schonmal sehr

00:06:02: lecker.

00:06:04: Hast du Ziele ... Vorsätze fürs Jahr ... und wie ist da so der aktuelle Stand?

00:06:14: Ja, ich glaub das ist so wie bei vielen Menschen.

00:06:18: Nicht bei den meisten, aber bei vielen.

00:06:20: Ich hab mir natürlich auch was vorgenommen für's neue Jahr zum Beispiel ein bisschen gelassener zu werden.

00:06:28: Das ist mir ganz gut geklinkt!

00:06:30: Aber auch mehr Sport zu treiben und ein bisschen an meinem Gewicht zu arbeiten.

00:06:37: Es ist wie die auch zuvor, das kann ich jetzt schon konstatieren.

00:06:41: Also nicht so sehr erfolgreich bislang

00:06:44: in diesem Jahr gelaufen.

00:06:47: Wer kennt es nicht?

00:06:47: Wir hatten vor einigen Folgen hier eine Folge mit Bestform Bene.

00:06:51: Ein Fitnessinfluencer der ja auch ein tolles Studio am Judenhof in Ulm betreift.

00:06:56: vielleicht, werdet ihr's mal!

00:06:58: Doch.

00:06:58: Ja, wobei ... Ich mein, wissen würden wir's ja

00:07:01: alle.

00:07:02: Wir wüssten ja auch, glaub ich, wie es geht und das ist alles easy und einfach.

00:07:08: soweit die Theorie dumm ist nur die Praxis der größte Feind der Theorie

00:07:15: uns dran blähen.

00:07:16: Wir kennen's

00:07:16: alle!

00:07:17: Wann auch sehr motiviert haben dann auch immer schön proteinreich und Rimalphoeten vorbereitet im Büro zusammen gegessen?

00:07:26: Wenn du nun eine Bühne betrittst, weil wir sind ja hier bei Radio Sieben und das hat ja

00:07:31: dann doch immer was mit Musik

00:07:32: zu tun.

00:07:33: Welcher Song ist es?

00:07:34: Dein Lieblingssong der dich beim Betreten der Bühnen so richtig motiviert?

00:07:40: Ja jetzt muss ich mich ein bisschen outen!

00:07:41: Ich bin AC-DC-Fan war auch schon auf vielen, vielen Konzerten von AC-DSI Und You Stood Me All Night Long is da schon also mein Favourite Auch wenn ich mal laufe und die, das ist ja tatsächlich dann läuft da meistens irgendwie auf den Grupphörer.

00:07:57: Und dann irgendwie Musik von ICDs eigentlich, die dann schon...

00:08:02: Ja, ich sehe da große Freude beim Redaktionsteam von Radio Sieben.

00:08:07: Und sicherlich könnt ihr uns diesen Song auch einspielen!

00:08:10: Mit dieser neuen Technik geht es ja wahrscheinlich ganz von alleine.

00:08:14: Wir freuen uns auf den Song!

00:08:32: Vielen Dank liebes Radio Siebenteam.

00:08:34: Andreas jetzt haben wir so ein bisschen über dich erfahren, wenn wir jetzt mal zu deinen Aufgaben gehen.

00:08:43: Jetzt stehst du an der Spitze

00:08:45: eines

00:08:46: der größten regionalen Medienhäuser.

00:08:48: bis Geschäftsführer des Medienhauses ist es wahrscheinlich für viele schwer greifbar dieser Jobtitel.

00:08:57: Kannst Du uns mal mitnehmen in Deinen Alltag und Dein Aufgabengebiet das

00:09:00: man da so

00:09:01: ein grobes Bild zeichnet?

00:09:04: Also so'n Medienhaus ist sehr vielfältig.

00:09:09: Ich meine, da gehört in der Produktion so viel dazu.

00:09:14: Da gibt

00:09:14: es Kaufleute,

00:09:17: da gibt es Redakteure und Redakteurinnen, auch ein eigenes Volk für sich, die so ein bisschen künstlerisch angehaut sind.

00:09:28: Unsere Technik in der Druckerei haben jetzt mit

00:09:31: künstlarischem

00:09:32: relativ wenig zu tun.

00:09:33: Das sind einfach

00:09:33: Handwerker.

00:09:35: Wir haben Media-Berater Verkäufer sind und ich muss jetzt glaube ich nicht noch weiter ausführen.

00:09:44: Wir haben Menschen, die sich um Logistik kümmern, die tagtäglich dafür sorgen dass die Zeit dann vom Druckhaus über Transporteure zu den Trägern in die Briefwesten kommt.

00:09:55: das sind ganz ganz unterschiedliche Menschen mit ihnen was dazu tun hat und dementsprechend auch die Aufgaben sehr vielfältig.

00:10:05: aber Es macht einfach Freude, in dieser Vielfalt zu leben.

00:10:11: Ein Job ist im Wesentlichen immer Entscheidungen zu treffen für sehr viele kurze Besprechungen, in denen wir vorgetragen werden, was wir alles

00:10:27: zu tun haben

00:10:28: und was wir verändern wollen oder entscheiden müssen.

00:10:32: Meine Aufgabe ist dann immer zielgerichtet die richtige Entscheidung zu treffen.

00:10:37: Das riecht nicht

00:10:39: immer.

00:10:41: Du hast es

00:10:42: gerade schon

00:10:42: angesprochen, die unterschiedlichsten Spartengewirke, die so zusammenkommen?

00:10:49: Was sind dabei für dich wichtige Werte oder auch eine Führungsphilosophie, damit das wirklich alles an den Hand laufen

00:10:55: kann?

00:10:58: Ich habe ja gesagt, das sind sehr viele unterschiedliche Menschen, Typen und Menschenorten ... Führungspfilosofien.

00:11:05: Also mir oder meinem Führungensteam ist ... diese Philosophie auch lebt, glaube ich.

00:11:15: Ist sehr wichtig.

00:11:17: etwas was man mit dem Wort zwar locker sorgen kann aber wenn man's leben will das kommt jetzt doch einfach ist nämlich Wertschätzung.

00:11:26: Wir alleine also ich sowieso nicht und ich mit meinem Führungsteam alleine wir bewegen wenig um noch zu sagen gar nichts!

00:11:34: Wir brauchen unsere Mannschaft und wir haben die auch täglich hier dafür sorgen, dass die vielen Dinge erledigt werden.

00:11:46: Und da ist jeder an seiner Stelle einfach wertvoll und wichtig!

00:11:51: Und dementsprechend sollten wir auch – das erwarte ich einfach in unserem Unternehmen – wirklich wertschätzen miteinander umgehen unter uns ganz wertfrei.

00:12:06: Die Putzfrau und der Hausmeister und der Fahrer Der Mediabirater und die kaum militärischen Mitarbeiter, genauso wichtig wie die Geschäftsführung.

00:12:18: Es funktioniert nur wenn da die Zahnräder schön ineinandergreifen Wenn man sich gegenseitig ein Gefühl gibt der Wertschätzung um es nochmal zu sagen dieses Wort.

00:12:30: Wenn man einen Gefühl des Vertrauens auch gibt und dafür sorgt das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter morgens mit Spaß motiviert, engagiert dann ans Werk gehen.

00:12:47: Und sich auch was trauen – wir hatten es vorher!

00:12:52: Es ist wichtig dass da jeder so seine Flächsplotte einfach benutzt und sich auch traut etwas zu tun.

00:12:58: Das zu tun, was man schon jahrelang gemacht hat, das ist einfach ... Da kommen aber nicht vorwärts.

00:13:02: Das Stilstand ist ein Verhangschild.

00:13:05: Wir müssen uns weiterentwickeln und da ist jeder aufgefordert sich da einzubringen, das sind auch Fehler wichtig.

00:13:15: Und auch nicht Fehler vertuschen sondern über Fehler reden.

00:13:18: also eine Fehlerkultur die ist wirklich entscheidend.

00:13:25: wenn man fünfmal den gleichen Fehler macht ist es blöd und wenn man mal ein Fehler macht dann kann man draus lernen und können auch andere darüber davon profitieren.

00:13:38: Ja, ich finde es ist ein schöner Ansatz.

00:13:41: Es ist wahrscheinlich auch nicht immer ganz einfach weil du sagst das ist gerade drei

00:13:45: tausend achthundert

00:13:46: Mitarbeitenden der wird's wahrscheinlich schon die eine oder andere Herausforderung geben.

00:13:51: wenn du

00:13:52: jetzt das In-Produkt die Zeitfunk in der Hand hält also mit all diesen Teilen die da dran beteiligt sind wie ist es für dich

00:14:01: am Morgen?

00:14:02: Konzentrierst du dich noch auf den Inhalt der Zeitung, wenn du die liest?

00:14:05: Oder denkst du sofort in KPI's oder Logistikketten.

00:14:09: Was geht in deinem Kopf vor?

00:14:12: Also, Logist kommen wir da jetzt nicht im Sinn, aber ich lese natürlich Zeitungen schon anders als jemand zu Hause, der hat seitdem mal eine Prüfkostenbrücke.

00:14:22: Ich schau da schon, ist die technisch sauben Lungen ... Davon geht man eigentlich aus, wenn man das jeden Tag zuhause liest.

00:14:31: Man erkennt dann aus Leih auch gar nicht so die Norsen, die da oft mal den Unterschied machen.

00:14:38: Ich guck schon wie ist die Zeit aufgebaut?

00:14:41: Wie wirken auf mich so die Headlines und ist da auch Werbung

00:14:46: drin

00:14:47: finanzieren uns ja auch zum Teil über Werbung oder auch Werbungen darin wäre Inserierte usw.

00:14:54: Also man hat einen anderen Blick auf das was gedruckt vor einem oder digital.

00:15:00: ich lese die Zeit dann auch nicht gerne auf Papier, aber ich liest die natürlich auch gern mal auf ein iPad am Arm.

00:15:07: Vorher vielleicht schon noch mein Bit das man immer so durchblenden.

00:15:10: was gibt's denn da am nächsten Tag?

00:15:13: Das ist ja der große Vorteil unserer digitalen Möglichkeiten über dass wir dann im Vortag eigentlich schon lesen können, wo es am nächsten Morgen eine Zeitung

00:15:20: steht.

00:15:21: Und liest du nur die Südwestpresse oder auch die... Was ist es?

00:15:25: Die Lausitzer Rundschau, die merkische Oderzeitung Stuttgarter.

00:15:29: Also wir haben ja viele Titel in unserem Verbreitungsgebiet, also da zählt ja nicht nur die Südwestbasse dazu sondern eben auch die wirkliche Oder-Zeitung in Frankfurt oder in Lausitzer Runschau und Cottbus.

00:15:45: In Schwäbescholl-Zeitungen auf der Alpzeitung haben jetzt jüngst noch mal ein bisschen was dazu erworben Die Stuttgarter Zeitung, die Nachrichten und den speziellen Boden.

00:15:59: Also wir haben sehr viele regionale Ausgaben.

00:16:02: Da gelingt es nicht immer, ich kann dich nicht öffnen.

00:16:06: Aber so sporadisch mache ich heute dann am iPad mal nicht die Südwestpresse aus Ulm auf, sondern ich mach mir die Stuttgerter Zeitungen oder die merkische Oderzeitung ... Das ist

00:16:19: schon richtig!

00:16:21: Wie?

00:16:22: Hat sich das denn so entwickelt mit der neuen Pressegesellschaft?

00:16:25: Für mich und wahrscheinlich auch für viele Hörer ist es ja noch hier aus der Region dieses Gebäude über dem Südwestpresse stand.

00:16:33: Jetzt ist die neue Presse-Gesellschaft, wie war hier die Entwicklung?

00:16:37: Wie kamen diese ganzen Titel dazu?

00:16:38: Es gibt nicht nur die Zeitungen, sondern es gehört viel mehr dazu.

00:16:42: Wie hat sich das über Jahre

00:16:43: aufgebaut und

00:16:43: entwickelt?

00:16:46: Na ja, die neue Pressegesellschaft ist immer schon die Muttergesellschaft.

00:16:49: Wir haben halt dann als Schwerpunkt Titel eben die Südwestpresse gehabt.

00:16:53: und naja in der Zeitungsbranche ist es so um vielleicht da mal einzusteigen Die Zeitungsbrosche steht schon vor großen Herausforderungen.

00:17:04: aber Verlag ist eigentlich relativ einfach erklärt.

00:17:08: wir haben im wesentlichen zwei Einnahmequellen.

00:17:13: das eine ist der Lesermarkt.

00:17:17: Da ist es bedauerlicherweise so, dass die Leser rückläufig sind.

00:17:22: Was daran liegt... ...das junge Menschen einfach wenig überhaupt weniger lesen.

00:17:28: Also nicht nur keine Zeitung sondern überhaupt wenigerlesen!

00:17:32: Man lässt sich heute berieseln von Social Media und anderen Dingen, die man halt so auf seinen kleinen Endgeräten, die ja jeder so mit sich herumträgt und eigentlich auch gar nicht.

00:17:47: Man hat das Gefühl, wenn man sehr wenig in der Bearbeitung geht es wegen dem Arbeiter.

00:17:51: Aber ... Es wird weniger gelesen.

00:17:54: Weniger Bücher und auch weniger Zeitungen.

00:17:57: Und die lesen werden weniger, die sterben am Ende.

00:18:02: Wenn wir das so sagen, einfach weg!

00:18:05: Die jungen Leute greifen nicht zur Zeitung oder weniger zur Zeit.

00:18:11: Da will ich niemandem basteln, das ist bei meinen Kindern auch so.

00:18:16: Die lesen auch nicht regelmäßig Zeitung.

00:18:18: Auch so in meinem, zum Beispiel meinen Sohn, der spielt Fußball und wenn es dann am Dienstag die Nachgerichterstattung, da greift man dann zur Zeitung aber regelmässig Zeitungen lesen sich zu informieren was in meiner Community rund um einen Kirchkommen los ist.

00:18:36: Das wird bedauerlicherweise immer weniger.

00:18:39: Früher war's ja so.

00:18:40: ich glaube man hat eine Familie gegründet irgendwann mal nestsbezogene Wohnung, dann irgendwo gemietet oder was weiß ich.

00:18:50: Und dann hat man sich Zeitung gestellt!

00:18:54: Dann hat man die Zeitung gelesen und so war das.

00:18:56: einfach gehörte zu Familie dazu wie was weiß Ich auch ein Auto in der Wohnung ist es halt vorbei.

00:19:04: also uns brechen die Leser weg und die größte Herausforderung für uns ist dann wie aktivieren wir junge Menschen tatsächlich doch noch mal um den Richtung herum zu empfängen und einfach sich dafür zu interessieren, was in meiner Community los ist.

00:19:21: Das ist die eine Einnahmequelle, ich muss gleich noch mal zur Ende fangen.

00:19:24: Und die zweite Einnahmequelle ist der Werbemarkt über Leben von Werbung.

00:19:31: Werbung ist immer sehr stark konjunkturabhängig.

00:19:34: also was passiert in unserem Land?

00:19:39: In Europa oder in der Welt?

00:19:41: und dass die Konjunkturen derzeit jetzt nicht unbedingt floriert und sehr optimistisch ist.

00:19:50: Das glaube ich muss sich nicht erklären, wo es Krisen hier und da gibt, wo an vielen Stellen einfach kein Gelder ist Krieg im Nahen Osten in der Ukraine und alles schwierig und das schlägt sich einfach auf Stimmung nieder.

00:20:07: Und diese Stimmung führt dann auch dazu dass die ein oder andere Werbendreibende zum einfachsten Mittel der Einsparung greift, bevor er dort zu Personalmaßnahmen übergeht.

00:20:21: Einfach eine Diabe, die Bitschees zu sparen.

00:20:23: Beides sind unsere wesentlichen Einnahmequellen rückläufig.

00:20:29: und dann haben wir eine Ausgabe im Wesentlichen... Wir kaufen auch Papieren, wir kaufen auch Farbe aber in dem Wesentliche sind wir von Menschen abhängig also das was bei uns der Kostenblock ist Personal.

00:20:45: Und ich nenne Ihnen jetzt mal eine Zahl, wir haben in unseren Konzernen etwa... ...quanzundzwanzigtausend Zeitungszusteller im Einsatz die halt morgens die Zeitung dann so Briefkäste verbringen.

00:21:01: Quanzund zwanzig tausend Menschen Größenordnung Die alle Mindestlohn bekommen.

00:21:06: Ich gönne jedem einzelnen so seine Mindest lohn.

00:21:09: also mein erster Job war früher auch immer so Anzeigenblätter dort zu verteilen.

00:21:13: Da hab ich meinen ersten Kurten da verdient.

00:21:15: Meiner auch!

00:21:16: Viel zu wenig verdient damals aus unserer Sicht natürlich, jetzt ist es so die kriegen alle Mindestlohn gönnig jedem einzeln aber das kostet natürlich sehr viel Geld.

00:21:27: also Personalkosten der Mindestlung steigt.

00:21:31: unsere Personalkosten sind so.

00:21:35: und in dieser Schere wo Einnahmen weniger werden und Ausgaben steigen muss man sich zurecht finden.

00:21:45: Es gelingt dem einen oder anderen verlor gut, dem eine oder andere aber auch nicht so gut.

00:21:52: Und so unsere Philosophie ist wir wollen eigentlich über Wachstum Synergien heben.

00:22:00: Wir waren mal in Südwestpresse da sind immer Titel dazugekommen!

00:22:03: Wir haben dann mal die närkische Oderzeitung dazugegangen.

00:22:07: Die Lausitzer-Hohnstadt hat dann noch einmal Tübingen dazu erworben wo wir schon fünftig Prozent beteiligt worden und jetzt haben Jeden Stuttgart und den Schwarzwald noch mit dazu erworben.

00:22:17: Und wir sehen halt, dass man in der Größe durchaus effizienter über die Hebung von Synergien noch mehr Effekte erreicht, die uns einfach überleben sicher.

00:22:30: Es gelingt kleinen Verlagen zu sehens

00:22:34: wenig

00:22:35: oder nicht.

00:22:36: Deswegen wird es auch bedauerlicherweise so ein bisschen vorbereinigend geben.

00:22:42: Auf der Zeitungsverbreitungsgebietskarte gibt's auch so erste weiße Flecken.

00:22:49: Der Prignitz hat Matzock, auch kein kleiner, keine Vorungsgucke.

00:22:53: Dann nur die Brindzeitung in einem Landkreis komplett eingestellt.

00:22:57: Das ist nicht gut!

00:23:00: Zeitung ist auch

00:23:01: wichtig.

00:23:02: Woher kriegen die denn ihre Infos dort?

00:23:04: Wenn es da keine Zeitungen mehr

00:23:06: gibt ... Nee, die kriegen dann schon eine Zeitung aber digital.

00:23:10: Damit spricht man, damit sprecht man aber jetzt nicht den ... ja.

00:23:13: ... den siebzigjährigen oder achtzigjährigen Menschen an, der eine Prim-Zeiten gewohnt ist und sich vielleicht auch nicht so in der Lage ist eben auf digitale Endgeräte dann einzustellen?

00:23:26: Oder das so

00:23:26: schätzt?

00:23:27: Der kriegt quasi keine

00:23:28: Nachrichten mehr!

00:23:29: Doch, der kann es digital lesen oder er kriegt keine.

00:23:31: Ja genau.

00:23:33: Blecht.

00:23:34: Schlechter für Demokratie.

00:23:36: Also, Zeitung ist ja wichtig.

00:23:38: Ja, natürlich!

00:23:40: Uns nimmt man auch tatsächlich zu recht.

00:23:42: vierte Gewalt im Starten.

00:23:46: Wer soll denn den Finger heben?

00:23:47: Wenn nicht wir uns sagen, hör mal was läuft denn da?

00:23:51: Fragen stellen unangenehm an die drei anderen Gewalten.

00:23:55: Wir können das tun, es ist unsere Aufgabe und wenn das nicht mehr gemacht wird ... freier Journalismus gut recherchierte Nachricht nicht mehr möglich ist, dann kommen wir so in totalitäre Systeme wo dann auch Presse verboten sind.

00:24:15: Wo einfach hinterfragen nicht mehr gewünscht und eine erlaubt ist.

00:24:20: Und da würde ich nicht gerne hinkommen.

00:24:22: Da lebe ich lieber schön in der

00:24:24: Demokratie.".

00:24:27: Nun

00:24:28: wenn wir jetzt gerade das Thema haben Reichweiten Erzeugen

00:24:31: erreichen

00:24:32: Kritiker von Zeitung, Medien noch mehr auf Social Media sagen ja dann gerne ... Man muss ja erreichen.

00:24:40: Und wie erreicht man?

00:24:41: am besten?

00:24:41: durch Schocknachrichten oder durch bestimmte

00:24:45: Randgruppen?

00:24:47: Die

00:24:47: man vielleicht thematisiert einfach um die Reichweite zu stärken.

00:24:52: Wie würdest du das so einschätzen und auch hier für die neue Pressegesellschaft eben einschätzen?

00:25:02: Neutral hier dann die Berichterstattung ist, wenn es ja eben um Reichweite geht.

00:25:09: Also ich glaube eine Zeitung wie wir sind die so dass sich immer auf die vorne schreiben einfach wirklich nicht Nachrichten zu produzieren.

00:25:18: das ist nicht unser Job sondern die Nachrichten die es gibt

00:25:23: ausgewogen

00:25:24: vielfältig und bunt zu präsentieren.

00:25:28: Vielleicht an der einen oder anderen Stelle zum Nachdenken anregen.

00:25:31: Auch mit einem Kommentarmohlen in Meinung eines unserer Kolleginnen und Kollegen vorgeben, aber vielleicht auch nicht nur eine Meinung zu dem Thema sondern vielleicht auch zwei Meinungen, wo es einfach mal Pro und Grund dargebt.

00:25:43: Es ist nicht unser Job Nachrichten so zu produzieren.

00:25:47: Wir wollen berichten über das was passiert Und wollen An der ein oder anderen stelle Wo wir den Eindruck haben müsste man vielleicht noch mal hinterfragen.

00:25:59: Einfach auch dort neutral die Fragen stellen und auf Antworten brauchen, um in der Rolle sehen wir

00:26:07: uns.".

00:26:08: Ja wenn du jetzt gerade sagst auch einordnen Hinterfragen ist das ja auch schon das Argument, weil viele sagen ja warum soll ich denn überhaupt für eine regionale Tageszeitung Geld bezahlen?

00:26:18: Wenn ich auf Social Media meinen Content so zur Verfügung gestellt bekomme?

00:26:24: Aber das ist ja quasi hier schon ein ganz zentraler Punkt.

00:26:27: Das Einottern, dass sich wirklich hinterfragen und der Qualitätsjournalismus.

00:26:31: auf Social Media bekommen wir hunderte News am Tag!

00:26:35: Wo will gar nicht wissen woher?

00:26:37: Genau, man kennt ja die Quellen

00:26:39: gar nicht

00:26:39: mehr.

00:26:40: Jetzt gibt es auch noch Unterschlagwort KI Ausmüchse, das ist jetzt ja nicht mehr feierlich.

00:26:48: Avontare dort generiert werden, die vom Original nicht mehr zu unterscheiden sind mit der Originalstimme.

00:26:53: Die Dinge dort behaupten ... Ich meine, schauen Sie sich noch mal an, was da mit Trump und dem Iranantort passiert?

00:27:01: Wo man sich gegenseitig über KI-Durtinge in den Mund legt.

00:27:06: Wenn man sich das anschaut, selbst als ... ich sag mal so ein Fachmann oder eine Frau, dann fragt es sich jetzt auch hin.

00:27:13: Oder wie ist das?

00:27:15: Das ist der Unterschied.

00:27:16: Über Social Media kommen halt ungefilter Dinge.

00:27:20: Hinterfragt niemand, ist das richtig?

00:27:22: Ist es falsch?

00:27:23: oder was ist die Quelle?

00:27:27: Wir betreiben Qualitätsjournalismus und der hinterfragt.

00:27:31: wir stehen auch für das, was wir schreiben.

00:27:33: Wir müssen da mal den Kopf hinhalten.

00:27:34: Wir uns passiert auch manchmal Gott sei Dank nicht häufig aber ab und an dass wir irgendwie was behaupten was nicht richtig ist.

00:27:40: dann müssen wir's aber richtig stellen mit unserem Namen einfach für diese Nachricht.

00:27:47: Da kann man sich darauf verlassen, dass die stimmen und wenn sie nicht stimmen müssen wir sich korrigieren.

00:27:51: So recht!

00:27:53: Und das findet heute in Social Media insbesondere jetzt mit den Möglichkeiten, die uns Dr.

00:27:58: E. Bittet bedaulicherweise ziemlich ungefiltert statt.

00:28:04: Das macht den Unterschied zwischen dem was wir betreiben, Qualitätsjournalismus... ...und das war es eben nicht so.

00:28:19: Was sind nun Strategien um jüngere Zielgruppen?

00:28:23: So, gewinne.

00:28:23: Also

00:28:24: ich

00:28:24: oute mich ja gerne ... Ich lese ja total gerne die Zeitung der Südwestpresse morgens zum Kaffee in gedruckter Form.

00:28:30: Da bin ich ganz oldschool.

00:28:31: Sehr schön!

00:28:31: Da freu'

00:28:32: ich mich auch immer.

00:28:33: ein großer Dank an den Zusteller oder die Zustellerinnen, weil ich bin immer wieder beeindruckt.

00:28:38: Die ist wirklich mal uns da schon um sechs bei mir im Briefkasten?

00:28:41: Ja, bei Wind und Wetter muss man eine Lanze für all unsere Zusteller

00:28:44: machen.

00:28:46: Immer!

00:28:48: Wirklich einen tollen, tollen Job.

00:28:52: Da geht's morgens um zwei Uhr los, dann werden die Zeitungen verteilt.

00:28:56: Das ist ja bei so einem Wetter wie heute, wo morgens es nicht regnet und einigermaßen Temperaturen hat, die ja träglich sind und vielleicht auch morgens die Sonne schon aufgeht ... Ist das alles schön?

00:29:08: Aber die fahren halt auch bei glatt Eis!

00:29:11: Und bringen auch bei Regen die Zeitung immer pünktlich in den Briefkästen und an der Stelle wirklich ... Großes Fumplement und auch ein Dankeschön an die die unsere Produktionskette dann am Ende so abschließen, nämlich an unsere Zustellerinnen und Zusteller.

00:29:30: Die wirklich einen tollen Schub

00:29:32: machen!

00:29:32: Ja genau also vielen danke an meinen oder meine im Bestattelteidung.

00:29:36: ich freue mich immer

00:29:37: morgens wenn die schon so früh da ist.

00:29:39: aber nun auf die Strategie.

00:29:40: um auf die strategie zurückzukommen wie sind Strategien?

00:29:43: junge Menschen zu gewinnen diesen Qualitätsjournalismus?

00:29:50: konsumieren.

00:29:52: Das ist die große Herausforderung, also ganz ehrlich das ist eigentlich so ... Die Gretchenfrau, wie der wir uns stellen müssen, ich hab vorher gesagt, die alten Sternenwisse und was machen wir jetzt mit denen?

00:30:02: Wir sind dabei in einem ständigen Prozess unsere Produkte eben anzupassen.

00:30:07: Also wir haben ja Online-Auftritt bei Wir haben das Hiebhälter, wir versuchen mit Personalisierung online einfach den Konsumenten auch das auszuspielen, was sie wollen.

00:30:16: Also meinem Sohn jetzt zum Beispiel dem kann man, wenn er die Lesegewohnheiten hat.

00:30:22: Dass er seine Sportberichterstattung halt also kriegt und dann kann man ihm genau das ausspielen.

00:30:29: Also da hilft uns auch so ein bisschen künstliche Intelligenz einfach um dann für die Leser das herauszufiltern was er zielgerichtet braucht aber noch mehr.

00:30:40: Das ist die große Gretchenfrage.

00:30:41: ich habe ja eine große Hoffnung dass wir alle vielleicht mal wieder uns an Zeiten erinnern, die nicht so schnell ledig waren.

00:30:51: Weil wir heute reizüberfunden über unser Handy Nachrichten oder sowas was nach Nachricht aussieht irgendwie konsumieren ohne in den Erfälligen überfordert sind.

00:31:03: Sondern dass wir uns mal Seiten erinneren An Zeiten erinnern wo es schön war sich mal mit einer gedruckten Zeitung hinzusetzen bei der Tasse Koffer und eine halbe Stunde da durch zu bläcktern auch das zu genießen und sich nicht selber zu überfluten.

00:31:21: Vielleicht kommen mal wieder Zeiten, wo Geschwindigkeit nicht alles ist, sondern man macht so ein bisschen auf die Bremse drückt und sagt okay ich nehme mir die Zeit und lese immer was... Das muss nicht unbedingt auch in der Zeit sein, sondern ich glaube es ist wichtig insgesamt zu lesen!

00:31:38: Ich versuche jeden Monat irgendwie zwei Bücher auch zu lesern.

00:31:42: Nicht nur unsere Zeit, sondern lesend glaube ich ist wichtig.

00:31:46: Die Lesen schafft ... Weitblickwundschaft.

00:31:53: Ja, so ein bisschen Verständnis von der Liebe und das ist gerade wie eine Kommandis oder einen Sorgbuch.

00:31:58: Ich glaube, lesen ist wichtig.

00:32:00: Und ich bin ja hoffnend, dass sich das vielleicht auch mal wieder dreht.

00:32:05: Wir leben jetzt gerade in einer wirklich hektischen Zeit.

00:32:08: Dass sich das mal wieder normalisiert und die Leute auch wieder Zeit haben zu

00:32:11: lesen.

00:32:12: Nina und ich hatten da neulich auch ein gutes Gespräch.

00:32:16: als wir uns in Vorbereitung

00:32:17: eben über

00:32:18: heute unterhalten

00:32:19: haben.

00:32:20: Eben

00:32:20: über das Thema, wie lange geht es noch gut mit der Zeitung?

00:32:23: Und da hatte Nina eine wirklich gute These nämlich ... dass was du auch sagst so wie's aktuell ist mit all den Deepfakes KI wo man gar nicht mehr weiß, wo man überhaupt nur vertrauen kann beziehungsweise die richtigen Nachrichten herkriegt, dass dann die Zeitung der Qualitätsjournalismus doch wieder der verlässliche Partner

00:32:44: ist.

00:32:44: Das glaube ich auch.

00:32:45: Und zum zu der Zukunft der Zeitung, vielleicht einmal zu sagen zur Jahrtausendwende waren die Zeitungen ja so auf ihrer Blüte.

00:33:00: Da waren viele Leser da, da waren Rubriken in der Zeit und ich weiß, da kann man sich gar nicht mehr daran erinnern aber es gab ja seitenweise Immobilienanzeigen, Stellenanzeichen,

00:33:14: HFZ-Anzeigen

00:33:15: war seinerzeit beim Münchner Merkur.

00:33:18: Und die hatten dann im Frühjahr sechzig Seiten klein gedruckte, also so drei Zeilen HFz Anzeigen sogar Partner anzeigen und Heiratsanzeige in den Seiten

00:33:33: bei, oder dort auch über

00:33:34: die Zeitung connecten kann man sich heute nicht mehr so vorstellen Ist heute anders, findet in Rubriken statt und ist so zu Jahrtausend, wenn das passiert.

00:33:45: Die Süddeutsche Zeitung hatte in der Spitze Hundertachzig Seiten Stellen am Zeigen.

00:33:50: Wow!

00:33:51: Sie können ja jetzt mal reingucken was da noch los ist.

00:33:53: Das ist echt alles überschaubar.

00:33:55: Das findet halt im Herbst statt.

00:33:56: Damals hat man gesagt, so ... Jetzt die Zeitung ist jetzt Zimmer am Ende.

00:34:04: Jetzt geht es nicht mehr weiter.

00:34:06: Und Das ist jetzt, wenn man zwanzig, sechsundzwanzig Jahre hier Zeitung gibt es immer noch.

00:34:13: Es ist alles ein bisschen anders geworden.

00:34:16: Wir müssen immer gucken und an unseren Prozessen optimieren usw.

00:34:21: Aber wie die es gut machen?

00:34:22: Die lieben ja immer noch.

00:34:24: Und die Herausforderungen, die ich vorher gesagt habe Einnahmen weniger und Kosten höher Ja das ist so, denn trotzdem muss man heute ins Auge schauen.

00:34:33: Man muss das Beste daraus machen und an den Prozesten arbeiten.

00:34:38: Bange vor der Zukunft, wir werden es gut hinkriegen.

00:34:44: Herausforderungen weiter dazu, keine Ahnung auch vielleicht welche an die man noch vorne denkt.

00:34:48: aber ja man muss sich halt weiterentwickeln und passen und ich glaube dass die Verlage dies ihren Job gut machen wirklich auch eine gute Zukunft haben.

00:35:03: Sonst würden wir auch nicht investieren nehmen.

00:35:04: das ist ein Bekenntnis unserer Gesellschaft.

00:35:08: Würden wir uns von unsere Größe immer eben verdoppeln, indem wir Stuttgart und den Schwarzwäder Brucken kaufen.

00:35:17: Wenn wir nicht dran glauben würden ... Würden wir ein neues Medienhaus hier in die Stadt setzen?

00:35:23: Das ist auch noch richtig schön!

00:35:24: Wenn wir am Zukunft nicht glauben würden.

00:35:26: Also ich glaub fest an die Zukunft.

00:35:32: Gibt's da so eine Vorstellung wie die Zukunft aussieht?

00:35:35: Also grade ... Hinter dem Hintergrund, was wir gerade diskutiert haben.

00:35:42: anzeigen werden weniger.

00:35:44: Das Verhalten ändert sich, die Konsumenten

00:35:46: ändern sich

00:35:48: und ich überlege die ganze Zeit ... Also, ich wünsch mir, dass es einfach genauso weitergeht wie's ist.

00:35:53: Aber das wird's ja

00:35:54: vielleicht nicht?

00:35:54: Vielleicht

00:35:55: gehen wir wieder zurück weg von dieser Schnelllebigkeit.

00:35:59: Was wäre so eine Zukunft, die schön

00:36:01: wäre?

00:36:03: Also der Zukunft, die schön wäre, habe ich vorhin schon geschildert.

00:36:05: Ich würde mal wünschen, dass sich junge Familien einfach eine Zeitung bestellen, wenn sie eine Familie gründen und in ihrer Gemeinschaft, in ihrem sozialen Gefüge zu informieren

00:36:16: und irgendwie

00:36:16: so anonym vor sich hinleben.

00:36:18: Corona war da im Übrigen auch so ein Katalysator dafür.

00:36:21: Da hat man dann auch gelernt, dann irgendwie alleine Klar, kommen zu müssen und so richtig aufgewacht in Gemeinschaften sind wir irgendwie noch nicht.

00:36:34: Das ist wichtig, dass ich weiß was meine Nachbarn bewegt.

00:36:39: Dass ich weiß, wo meine ängste Gemeinschafter um mich herum, mein Dorf, mein Stadt ... Was die so gelegt mitmachen.

00:36:50: Nicht abschätzen oder shoppen.

00:36:52: Daran krankt auch ein bisschen Deutschland und die Welt!

00:36:56: dass jeder nur so ein bisschen trotz Globalisierung und was man so erlebt, aber dann doch jeder nur auf sich guckt.

00:37:03: Ich glaube es ist wichtig, dass man Gemeinschaft lebt und sich auch um die Gemeinsschaft informiert.

00:37:08: Ja in dem zugemähtigen ja einfach wieder ... Bisschen sowas werden wie ein Stück Heimat?

00:37:13: Ich hab mal in München gearbeitet, da war der Slogan unserer Zeitung Wir sind

00:37:17: Heimat und das

00:37:18: ist auch so unter sie wohl wir auch machen.

00:37:20: Ich glaub bei der Südwestbusik auch so eine ähnliche Sache.

00:37:24: Genau das wollen wir sein.

00:37:25: Heimat ist wichtig.

00:37:27: Wenn man Heimat verliert und die Gedanken daran einfach so komplett verwirft, wie gesagt nur hier auf den Endgerieten im Nirvana, dann ist das nicht gesund.

00:37:39: Wenn wir es da gerade davon haben, wenn ich diese Westbresse jetzt nochmal als Beispiel nehme, wenn man seit über achtzig Jahren auch Teil einer Region

00:37:48: ist, wächst

00:37:49: daraus denn auch eine Verantwortung für die Region?

00:37:55: Ich glaube, dass hat uns mit achtzig Jahre nichts zu tun Sondern das, was ich vorher sagte.

00:38:02: Also Verantwortung haben wir für Demokratie.

00:38:08: dort wo es keine freie Presse gibt, gibt's keine freien Meinung und deswegen ist es wichtig dass es unabhängigen Freien Journalismus gibt.

00:38:21: Das ist unsere Verantwortung Und wir müssen schauen, dass wir mit den Rahmenbedingungen die uns gesteckt werden, das auch in der Zukunft weiter betreiben

00:38:30: können.

00:38:31: Habt ihr da so das Gefühl, dass ihr teilweise ein bisschen drum kämpfen müsst um diesen freien Journalismus?

00:38:37: Wenn wir kriegt es ja aus überall auf der Welt mit.

00:38:40: Wie das doch irgendwie beeinflusst eingeschränkt wird Teilweise

00:38:44: ... Das würde ich jetzt nicht sehen.

00:38:49: in Deutschland wird Freie Journalismus nicht eingeschrankt.

00:38:55: Es sei denn, spielst du jetzt drauf auch, dass wir uns finanziell nicht mehr leisten können Journalismus, das alles zu bedienen.

00:39:04: Es ist was anderes!

00:39:05: Da fühlen wir uns ein bisschen eingeschränkt.

00:39:07: Wir privaten

00:39:09: Betreiber,

00:39:10: ob das Radio ist oder die Zeitungen ... Wir haben halt nicht das Glück, dass wir wie die Öffentlich-Rechtlichen

00:39:17: mit Milliarden, Milliarden

00:39:23: hantieren können.

00:39:26: Wir müssen das, was wir da so treiben, alle selber finanzieren.

00:39:29: Das müssen öffentlich-rechtliche nicht.

00:39:31: Und dann ist auch noch nicht angenehm, dass uns die Öffentlich-Rechtlichen dann auch noch Wettbewerben

00:39:37: machen im

00:39:38: Netz weil sie sich's heute leisten können.

00:39:41: bei denen spielt Geld nicht so die Rolle.

00:39:44: wie man ja auch unter ein oder anderen Stelle mal lesen kann was dafür auswichsel passieren

00:39:52: würde das dann manchmal vielleicht so einen Bericht?

00:39:55: Also, könnte das sein, dass du als Chef dann auch mal anrufst in der Redaktion und sagst, hey, das machen wir jetzt vielleicht nicht.

00:40:00: Diese Berichterstattung?

00:40:02: Weil es ist eigentlich ein guter Kunde!

00:40:03: Nein, das macht man nicht.

00:40:05: Das machen wir definitiv nicht.

00:40:07: Es gibt ja tatsächlich auch pressrechtlich die Trennung zwischen Verlag- und Redaktionen.

00:40:12: Die Redaktione ist da schon unabhängig.

00:40:14: Da haben wir einen Chefredakteur dafür verantwortlicht.

00:40:19: Ich unterhalte mich natürlich mit unserem Chefredaktör, die Muni Becker oder mit den Chefredakteuren, die wir sonst noch haben.

00:40:26: Schon auch regelmäßig und wir unterhalten uns natürlich über Inhalte und über ... ja keine Ahnung, über Themen aber was in der Zeitung steht am Ende entscheidet der Chefredaktor.

00:40:37: Ist ja auch wieder gut zu wissen, gell?

00:40:40: Auch dort zur Unabhängigkeit.

00:40:42: Wir sind was redaktionelle Berichterstattungen betrifft nichtkäufe.

00:40:47: Wenn Texte erscheinen Hunde von uns machen wollen, dann sind die gekennzeichnet.

00:40:54: Da steht immer Anzeige drüber und da kann der auch schreiben nicht was er will aber eher was er bekommt.

00:41:00: Auch wieder ein verlässlicher als wahrscheinlich bei Social Media?

00:41:03: Definitiv!

00:41:04: Wo sich das

00:41:04: richtig vermischt.

00:41:07: Ja jetzt haben wir ganz viel über Mechanismen, auch die Aufgaben den Top gesprochen, aber hinter all dem steht ja noch der Mensch Andreas damit Der wird uns jetzt einfach auch noch interessieren.

00:41:19: Wer bist du denn so hinter dem Titel, wenn du heute Abend nach Hause kommst und die Tür hinter dir schließt?

00:41:24: Wenn du kein Geschäftsführer bist?

00:41:27: Dann sitze ich in meiner Wohnung hier in Neu-Ulen.

00:41:30: Ich bin meistens ziemlich kaputt vom Arbeitstraug ... Und mach dann zu wenig Sport.

00:41:40: Ja, wer bin ich?

00:41:42: Ich bin Familienvater.

00:41:44: Meine Familie liebt den Erdingen.

00:41:47: Ich lebe während der Woche hier in Neu-Ulm.

00:41:49: Ich komme am Wochenende immer nach Hause vor dem Freitag, auch nach Hause komme ich morgens hierher.

00:41:54: Das mache ich jetzt schon seit ca.

00:41:56: so zwölf, also so fast vierzehn Jahre.

00:42:00: Ist auch eine Lebensform die wir vorher nicht hatten aber die wir jetzt ganz so praktizieren hat auch Vorteile.

00:42:06: das ist so.

00:42:07: ich mache während der woche heute mein Ding auch am Wochenendier wenn ich mir sein muss dieser Claude meine Familie auch mal entwühlen.

00:42:16: Unsere Basis ist eben Erding.

00:42:20: Und das ist dann wie am Wochenende, wie so ein kleiner Kurzsalaum hat man zwar auch das eine oder andere zu erledigen aber in der Regel war es ein kleiner kurzsalau und streitet nicht so viel.

00:42:30: Aber die Zeit dazu...

00:42:32: Alles hat Vorteile!

00:42:32: Ja genau!

00:42:35: Man freut sich aufeinander, man isst miteinander und genießt einfach die Zeit miteinander.

00:42:40: also so gesehen was bin ich noch?

00:42:45: Ich bin Ich will ein netter Typ sein, also nicht von Netja des Netser.

00:42:49: Sondern ich bin wirklich ein umgängiger Mensch.

00:42:52: Ich bin sehr bodenständig.

00:42:53: Also ich weiß wo ich herkomme, meine Kindheit bräuchte es nicht so, dass ich da ... Wir waren sehr ämlich aufgewachsen und wir hatten noch nicht viel.

00:43:01: Das irdet aber und ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein!

00:43:06: Ich bin glücklich wenn ich was bewegen kann... Ich definiere mich auch so ein Stück weit über meine Arbeit hier.

00:43:16: Ich hab das Spaß dran, jeden Morgen wirklich gern zur Arbeit.

00:43:19: Das kann ich wirklich sagen und wenn es mal irgendwann nicht mehr davon sein wird, dann werde ich aufgesucht, um irgendwie aufzuhören.

00:43:25: Ich habe einfach Spaß an dem, was ich da mache.

00:43:28: Ich bin interessierter Mensch!

00:43:29: Ich lese sehr viel, ich hab's vorher schon gesagt...

00:43:32: Was legst du denn so

00:43:33: privat?

00:43:35: Wenn du nicht im Nachrichtenmodus bist?

00:43:37: Wenns nicht die

00:43:38: Lausetzerunschau ist.

00:43:41: Also was hab ich zuletzt gelesen?

00:43:43: Den Brown Secrets.

00:43:45: Mhm.

00:43:47: Also, das ist der Typ der Illuminati und seine Rege auch geschrieben hat.

00:43:50: Da geht so ein Bewusstsein ... die Erfrischung ... ähm ... von Bewusstseins-Ebenen.

00:43:58: Das fand ich sehr spannend, muss ich wirklich sagen.

00:44:01: Ich liess auch gern Martin Sutter.

00:44:04: Ah ja!

00:44:05: Ist auch immer wieder überraschend.

00:44:06: Auch nett, ja?

00:44:08: Ja.

00:44:08: Mit Melodien gelesen und hab jetzt grad den Koch in ... Aber ich liess meistens irgendwie so drei, vier Bücher gleichzeitig.

00:44:17: Ich hab aber auch vom Dr.

00:44:20: Reinhard Friedle ... Das ist ein Herzschirurg aus Ulm, der, glaub ich jetzt, drei Bücher geschrieben hat.

00:44:33: Und das Lebensheiß da einst, da geht's darum, dass er einfach das, was er so als Herzschierurk erlebt hat mit Herz-als Bewusstseins.

00:44:44: Bereich einfach auch noch mal verquickt.

00:44:47: Hochinteressantes Buch, wirklich kann ich jedem nur empfehlen.

00:44:50: Der ist auch so ein bisschen ausgestiegen und seine Herzstruktur nie betreibt.

00:44:53: jetzt irgendwo an der Küste in einer Herzpraxis aber noch Halbzeit die Hälfte des Jahres, die andere Hälfe ist eine Geschiffsarzt.

00:45:05: Ah, auch spannend!

00:45:06: Der MS Europäer?

00:45:07: Nein, ich glaube auf meinen Schiff ohne der Werbung zu machen hat auch einen Buch schon Orts für jede Welle.

00:45:17: Also wirklich hochinteressant,

00:45:18: ich lese gern kein Voller, da hab' ich alles gelesen was da gibt!

00:45:22: Wie soll

00:45:22: denn der Erde?

00:45:23: Ja, wir können davon das wollen, die Erde, die Tore in der Welt und was es da alle hier gibt ist ja eine Abhandlung bis in die neue Zeit.

00:45:32: Kann ich auch nur jemand empfehlen weil's einfach spannend ist zu lesen...

00:45:35: In meiner

00:45:36: Tochter-Vorspiel?!

00:45:37: Im

00:45:37: Romanstil und einfach doch mit schichtlichem Hintergründen kann man echt auch spielen lernen.

00:45:44: Ach,

00:45:44: das ist jetzt gut, dass du das sagst.

00:45:46: Das versuche ich ständig meiner Tochter!

00:45:48: Die lief

00:45:49: sehr viele Bücher und ich sage immer, leh doch mal die Säulen der Erde, dann lernt ne was.

00:45:54: Jetzt werde ich sie zum Podcast

00:45:56: zwingen?

00:45:56: Ja es schreckt natürlich immer so ein bisschen auf.

00:46:00: Es sind halt immer so hundertzeiten Schmücker ... Ich war da immer schnell drin und hab ja auch immer schnell konsumiert.

00:46:12: Und was ich dann noch gerne lese Der Kommissar

00:46:16: Eberhofer.

00:46:17: Ach

00:46:17: ja!

00:46:18: Ich habe mich auch alles gelesen, das finde ich irgendwie großartig.

00:46:22: Ich bin ja

00:46:24: Bayern

00:46:25: und der Dorfpolizist des Niederkalken-Kirchen mit seinem Kumpel Rudi Birkenberger und seiner resoluten Oma und seinen Bekischtenvater.

00:46:36: Wunderbar.

00:46:37: Das ist

00:46:37: einfach herrlich.

00:46:41: Beim Lesen muss man auch so ein bisschen mischen.

00:46:42: Das ist auch wichtig für die Tochter, da muss man schon unterhaltsam mit so etwas Anspruchsvolle Rembrandt mischen und es bringt aber weiter.

00:46:52: Ich finde das Lesen ist

00:46:55: gut!

00:46:57: Es ist doch ein schönes Schlusswort.

00:46:58: bevor wir jetzt zu unserer Abschlussfrage kommen

00:47:01: unsere Lieblingsfrage Nämlich,

00:47:05: Andreas.

00:47:06: Wenn du dir eine Frage wünschen könntest, die

00:47:08: dir noch

00:47:09: nie gestellt wurde oder schon lange nicht mehr gestellt wurde ... Welche wäre das?

00:47:13: Und wie ist deine Antwort darauf?

00:47:18: Man könnte mich zum Beispiel mal fragen, was ich für ne Schuhgröße hab.

00:47:22: Oh!

00:47:22: Nämliche, dreiundvierzig.

00:47:23: Aber Spaß beiseite.

00:47:25: Ich hab mal in einer Rottkastfolge tatsächlich bei Ihnen, ich glaub einen der Letzten.

00:47:30: Ja.

00:47:31: Da haben wir eine Frage gehört.

00:47:35: eigentlich auch so einen Mittelpunkt stellen würde.

00:47:38: Nämlich, wie geht's dir oder wie geht es Ihnen?

00:47:42: Das ist für mich eine schöne Frage die auch so Wertschätzung ausspricht.

00:47:48: und also wenn das Interesse ehrlich gemeint wird, dann kann man sagen wie gehts dir oder nicht.

00:47:52: Ja ja.

00:47:52: Das hirme ich gar nicht.

00:47:53: aber eine ehrliche Frage wie diesem Menschen geht, dass es egal auf welcher Ebene ist einfach immer nett, erholsam.

00:48:07: Und wenn mich mal jemand fragt, wie es mir geht ... freut mich.

00:48:12: Wie geht's?

00:48:13: Jetzt nach

00:48:14: dieser Folge!

00:48:14: Gut.

00:48:15: Wir haben sie jetzt auch hinter uns.

00:48:18: Genau.

00:48:21: Aber ganz nett und lockeres Gespräch.

00:48:26: Ja sehr schön.

00:48:27: Auf jeden Fall noch einmal ganz herzlich hin.

00:48:29: Dank für die Zeit.

00:48:30: Freuen wir uns über diesen Einblick den wir heute hatten aus dem kleinen Exkurs so in die Medien Und erfreuen uns, wenn ihr auch nächstes Mal wieder einschaltet.

00:48:41: Tschüss und bis

00:48:43: bald!

00:48:43: Bis bald.

00:48:56: Tschüs.

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